Rückkehr in die Urweiler Mühle

Seit 1984 ist die Lebenshilfe St. Wendel in der „Urweiler Mühle“ ansässig. Jetzt schenkte ihr Gerhard Steinmetz eine Figur St. Wendelins, die wohl bis 1935 die Mühle „beschützt“ hat. Die Herkunft der Figur ist unbekannt.

St. Wendelin, 1924 von „V.K. in Ddorf gefertigt“. Wer weiß was von der Figur?

Seit Januar 1984 ist die Lebenshilfe St. Wendel in der ehemaligen Urweiler Mühle ansässig, betreibt dort seit 1993 das Wohnheim "Haus Günter Wegmann".

Der letzte Müller in der Mühle war Nikolaus Werle (geboren 1853). Wenige Jahre nach seinem Tod im Mai 1935 wurden die alten Mühlengebäude 1938 abgerissen und in neuer Form wieder aufgebaut. Elisabeth Albrecht hatte als Haushälterin bei Nikolaus Werle gearbeitet und war auch in dessen Testament bedacht worden. Ein Teil des Erbes war wohl eine zirka 50 Zentimeter hohe Wendelinusfigur, die von der Familie Albrecht und später der Familie Steinmetz wie ein Schatz gehütet wurde. Die Figur wurde 1924 von "V.K. in Ddorf" gefertigt. Wer V.K. war und wofür Ddorf steht, vermutlich Düsseldorf, wissen die Erben bis heute nicht.

Jetzt brachte Gerhard Steinmetz, der Enkel von Elisabeth Albrecht, die Wendelinus-Figur zurück an ihren ursprünglichen Standort, die Urweiler Mühle. Steinmetz, der in Urweiler geboren wurde und seit langem in Neunkirchen lebt, schenkte der Lebenshilfe St. Wendel den Wendelinus, damit er künftig die Bewohner des "Hauses Günter Wegmann" beschütze.

Vielleicht wissen ältere Urweiler Bürger mehr über die Wendelinus-Figur und ihren "Schöpfer". Die Lebenshilfe St. Wendel würde sich über Informationen freuen. Kontakt unter folgender Telefonnummer: (06 85) 9 30 11 35.

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