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Rotary Club St. Wendel spendet Fahrzeug an Christliche Hospizhilfe

Erlös aus Mistelaktion : Rotary Club St. Wendel übergibt Auto an Christliche Hospizhilfe

Fahrzeug ist mit Spendgeld finanziert. Auch dieses Jahr wollen St. Wendeler Rotarier wieder Misteln feilbieten.

Alljährlich zum ersten Advent bietet der Rotary Club St. Wendel an einer Reihe von Einkaufszentren und Verbrauchermärkten im St. Wendeler Land Misteln gegen eine Spende an. Wie ein Sprecher berichtet, werde das Angebot von vielen gerne angenommen und mit einer Spende bedacht. Der Erlös kommt bereits seit einigen Jahren der Christlichen Hospizhilfe im St. Wendeler Land zugute.

Dass der Mistelverkauf überhaupt möglich ist, dazu bedarf es nicht nur vieler helfender Hände. „Auch die Inhaber und Geschäftsführer der Märkte müssen ihre Zustimmung geben, damit die Misteln angeboten werden können“, berichtet Rotary-Club-Sprecher Thomas Trapp. Dass das Angebot an großen und kleinen Zweigen reichlich ist, fällt laut Trapp in den Zuständigkeitsbereich der Mitglieder des französischen Rotary Clubs Château-Salins/Morhange/Dieuze, der mit dem Rotary Club St. Wendel freundschaftlich verbunden ist. „Sie schneiden die Misteln, die anschließend von Helfern des RC St. Wendel ins Saarland gebracht werden.“ Ein Teil des Erlöses gehe deshalb an den Partnerclub zur Finanzierung sozialer Projekte, der größte Teil bleibe aber hier vor Ort.

Da die internationale Rotary-Gemeinschaft vorsieht, besonders gelungene Projekte und Aktionen mit „District Grants“ zu unterstützen, konnte der St. Wendeler Club wiederholt und auch diesmal wieder davon profitieren. So ist es möglich gewesen, ein Fahrzeug für mehr als 11 000 Euro zu finanzieren und es der Christlichen Hospizhilfe St. Wendel zur Verfügung zu stellen. Das Auto soll dazu dienen, die vielfältigen Aufgaben und Besuchsdienste zu bewältigen, die mit dem ambulanten Hospizdienst verbunden sind.

Für den Rotary Club St. Wendel überreichten dessen Präsident Franz Frank und Vorstandsmitglied Christian Schall die Wagenschlüssel und Papiere an den Vorsitzenden der Christlichen Hospizhilfe im St. Wendeler Land, Gerhard Koepke, und an die Koordinatorin der Hospizhilfe, Manuela Tscherleniovsky-Schuch. Deren Dank ging – ebenso wie der des Rotary Clubs St. Wendel – an alle Unterstützer der Mistelaktion, die für die gute Sache gespendet haben. Trapp berichtet , dass bei der Auto-Übergabe besonders die niedrige Ladekante des Fahrzeugs gut angekommen sei, was die Nutzung im Alltag sehr erleichtere.

Der Rotary Club St. Wendel kündigte an, dass – so Corona keinen Strich durch die Rechnung macht – auch in diesem Jahr die Mistelaktion pünktlich zum ersten Advent wieder über die Bühne geht.