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Rodel-Olympiasiegerin zu Gast in St. Wendel

Rodel-Olympiasiegerin zu Gast in St. Wendel

Wenn an diesem Samstag um 18 Uhr auf dem St. Wendeler Schlossplatz der Einmarsch der Nationen ansteht, verfolgt auch eine Doppel-Olympiasiegerin das Geschehen: Selbst wird die erfolgreiche Rennrodlerin Natalie Geisenberger bei der Europameisterschaft im Duathlon nicht an den Start gehen. Sie kann stattdessen abseits des Wettbewerbs den Kontakt zu den Fans genießen.

Dass die 29-Jährige auf Stippvisite in der Kreisstadt ist, hat nicht nur mit dem Duathlon zu tun, sondern hauptsächlich mit ihrem Beruf. Denn abseits der Sportlerkarriere auf den Rodelbahnen dieser Welt ist Geisenberger Polizeiobermeisterin bei der Bundespolizei-Sportschule in Bad Endorf. Und ihr Kollege Dieter Schwan hat sie nun ins Saarland gelockt: Der Sprecher der Bundespolizei in Bexbach hat alles eingefädelt - als Dankeschön an die Stadt St. Wendel. Einmal im Jahr treffen sich die Verantwortlichen der für das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen zuständigen Bundespolizei-Inspektion Koblenz zur Strategietagung in der Kreisstadt. Aber nicht nur bei diesem Termin, sondern auch bei der Sicherheitspartnerschaft in Sachen Bahnhof arbeite die Stadt laut Schwan gut mit der Bundespolizei zusammen. Daher sollte es eine besondere "Wertschätzung an eine Sportstadt sein". Da lag die Einladung eines erfolgreichen Sportlers nahe.

Am Nachmittag kommt Natalie Geisenberger in St. Wendel an. Dann sind geplant: Ab etwa 15.45 Uhr eine Autogrammstunde beim Globus, der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt sowie ab 17.30 Uhr ein Besuch auf dem Schlossplatz. Auch an die Nachwuchssportler denkt die Bundespolizei. Jugendliche der Sportklasse des Cusanus-Gymnasiums dürfen die Rennrodlerin treffen und Fragen stellen. "Wir wollen die Sportbegeisterung bei den jungen Leuten fördern und machen gleichzeitig Werbung für die Bundespolizei", erklärt Schwan.