Rock unter mediterranem Himmel

Es wird wohl ein logistischer Kraftakt werden, wenn das St. Wendeler Pink Floyd Projekt im Oktober auf den Hippieinseln Ibiza und Formentera auftritt. Denn schließlich gilt es neben der Truppe Anlage und Instrumente sicher zu transportieren.

Wenn das St. Wendeler Pink Floyd Project im kommenden Oktober seine Instrumente zusammenpackt und die Kisten mit der technischen Ausrüstung im Bus verstaut, darf sich die umtriebige Tribute-Band auf besondere Konzerte freuen. Denn gleich zwei Mal gastiert die Pink Floyd Cover-Band im kommenden Herbst auf den Balearen, wie Uwe Sicks von Gitarrenservice Sicks mitteilt. Demnach stehen in der ersten Oktoberwoche Konzerte auf den Hippieinseln Ibiza und Formentera auf dem Programm. Und das an ebenso spannenden wie geschichtsträchtigen Orten: Auf Formentera gastiere die Truppe um Frank Altpeter in dem legendären und auch von Pink Floyd angeblich selbst hin und wieder besuchten Szenetreff "Blue Bar", und mit "Las Dalias" konnte auf Ibiza gar einer der berühmtesten und größten Hippiemärkte der Balearen als Location gewonnen werden. Wann genau in der ersten Oktoberwoche die Konzerte über die Bühne gehen, werde noch mitgeteilt, erklärt Sicks.

Doch bis die psychedelischen Konzerte unter mediterranem Sternenhimmel gespielt werden können, warten noch einige anstrengenden Aufgaben auf die St. Wendeler Musikbotschafter. Allein der Transport der Truppe, der Anlage und der Instrumente sei schon eine logistische Meisterleistung. "Das Fährticket für den Transporter mit den Instrumenten wird gerade gedruckt, wir haben fast 30 Flüge und zehn Häuser auf der Insel gemietet", berichtet Sicks, der sich selbst als einer der Initiatoren der kleinen Balearen-Tour bezeichnet. Auch gelte es, das Equipment der Band technisch an die dortigen Verhältnisse anzupassen. "Auf Formentera spielen wir am Strand, das sind einfach andere Umstände als im Saalbau St. Wendel ."

Apropos Saalbau. Bevor sich der jetzt bereits 30 Mitfahrer zählende Tross Anfang Oktober in Richtung Balearen bewegt, gibt er im St. Wendeler Saalbau noch ein Stelldichein. Am 8. April heißt es dort: "Lights On!", die große Pink Floyd Show ist zurück. Nach Angaben der Band soll es die gigantischste Pink Floyd Show werden, die St. Wendel je gesehen hat.

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