1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. St. Wendel

Rhythmische Sportgymnastik: TV St. Wendel kämpft um Verbleib in Bundesliga

Rhythmische Sportgymnastik : Schafft St. Wendel den Verbleib in der Bundesliga?

Rhythmische Sportgymnastik: Team des TV St. Wendel kämpft am 11. Dezember in Bremen in der Relegation gegen den TB Oppau.

Die Mannschaft des TV St. Wendel, die sich aus den besten Athletinnen des saarländischen Landeskaders zusammensetzt, hat in der Premieren-Saison der Bundesliga in der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) nach zwei Vorkämpfen Platz vier erreicht – und nun am Samstag, 11. Dezember, in Bremen die Chance, den Klassenverbleib perfekt zu machen. Dann tritt das Team zu einem Relegations-Wettkampf gegen den TB Oppau an.

Beim ersten Vorrunden-Turnier Anfang November in Frankfurt schaffte es der TV St. Wendel nach fast einem Jahr ohne Präsenzwettkämpfe auf Anhieb, eine durchgängig gute Wettkampfleistung abzuliefern. Und das, obwohl die Nervosität spürbar war. Kein Wunder: Die Choreografien waren in den Wochen zuvor auf die Bestimmungen des neuen internationalen Regelwerks angepasst und im Schwierigkeitswert enorm aufgestockt worden.

Die Mannschaft des TV St. Wendel, die im Durchschnitt 15 Jahre jung ist, besteht aus Anna Spanier (Heimatverein TV Rehlingen), Xenia Mauer, Pauline Köhler, Emma Klein, Regina Krivoseev, Elisabeth Polzin-Kvasova, Diana Bernhardt, Angelina Fink und Vasiana Torovova (alle TV St. Wendel). Trotz des großen Drucks zeigten sich die Athletinnen in ihren Übungen sicher. Am Ende hatten sie Pech: Die Gegner von Bayer Leverkusen (312,832 Punkte) und auch von Gastgeber Eintracht Frankfurt (291,067) hatten weder Kosten noch Mühen gescheut und jeweils eine italienische Spitzengymnastin verpflichtet. Sie siegten klar. Das Duell um Platz drei verloren die St. Wendelerinnen (268,248 Punkte) gegen den TV Dahn (269,400) dann aber nur hauchdünn. Als fünfte Mannschaft war Eintracht Frankfurt II angetreten – allerdings außer Konkurrenz. Beim zweiten Vorrunden-Turnier am Samstag in Fellbach änderte sich an dieser Reihenfolge nichts mehr. 

„Ich bin unglaublich stolz auf die Mädchen, dass sie nach der langen corona-bedingten wettkampffreien Zeit so stabil geturnt haben“, sagte Landestrainerin Karin Schalda-Junk. Am 11. Dezember geht es nun gegen den Vizemeister der 2. Liga Süd, die TB Oppau, um den Verbleib in der Bundesliga. Der Berliner TSC und der TSV Bayer 04 Leverkusen kämpfen zeitgleich um den ersten deutschen Meistertitel der RSG in der Deutschen Turnliga.

Weitere Infos im Internet:

www.deutsche-turnliga.de