Namaste 2 Neues Restaurant in St. Wendel lockt mit indischen Spezialitäten

St. Wendel · Knapp vier Monate betreibt Sonu Saini bereits sein Restaurant im City Carreé in St. Wendel. Gerade an den Wochenenden ist das Namaste 2 gut besucht. Wir verraten, was es mit der zwei im Namen auf sich hat.

Ekta (links) und Sonu Saini haben in St. Wendel ihr zweites indisches Restaurant eröffnet.

Ekta (links) und Sonu Saini haben in St. Wendel ihr zweites indisches Restaurant eröffnet.

Foto: Frank Faber

Monatelang hat der Raum des früheren Cafés im City Carreé in St. Wendel in der Bahnhofstraße leer gestanden. Mitte Dezember ist Sonu Saini mit seinem indischen Restaurant Namaste 2 dort eingezogen, und am Wochenende sind wieder alle Sitzplätze belegt.

„Es läuft sehr gut. Am Wochenende wird das Restaurant sehr angenommen, und es geht alles über eine Tischreservierung“, freut sich Betreiber Saini über die sehr gute Resonanz bei der Kundschaft. Der Restaurantname Namaste bedeutet „Willkommen“, quasi so erklärt Saini, eine Begrüßung auf Indisch. Der Gastraum ist hell gestaltet und leuchtet in angenehmen Farben, dekoriert mit typischen Accessoires vom indischen Subkontinent.

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Foto: Thomas Reinhardt

Über welche Wege der Wert mit seinem Restaurant nach St. Wendel kam

Saini ist schon rund 20 Jahre in Deutschland und hat an der Fachhochschule Villingen-Schwenningen Betriebswirtschaft studiert. In der spanischen Stadt Torrevieja an der Costa Blanca hat er sein erstes Restaurant eröffnet. Seit 2016 bietet Saini indische Spezialitäten im Gemeindezentrum von Hoppstädten-Weiersbach an. „Dort habe ich viele Gäste aus dem Landkreis St. Wendel“, berichtet er.

Mit der Zeit habe er dann Interesse bekundet, in der Stadt St. Wendel ein zweites Restaurant zu eröffnen. „In der Stadt gehen viele Menschen raus zum Essen und ein indisches Restaurant hat ja noch nicht gegeben“, so Sainis Plan, mit dem er sich auf die Suche nach einer geeigneten Räumlichkeit begeben hat.

Bei seiner Recherche im Internet stößt er auf das Café Carreé, dessen zentrale Lage ihm sofort zusagt. „Ich bin froh, dass dann alles geklappt hat“, erklärt Saini, der noch vor Weihnachten hat einziehen können. 80 Sitzplätze stellt sein Restaurant zur Verfügung und die umfangreiche Speise- und Getränkekarte weist inklusive Kindermenü und Desserts 116 Positionen auf. „Wir haben selbstverständlich auch vegetarische Hauptgerichte, indisches Bier und Wein“, sagt der Restaurantbesitzer.

Neben Vorspeisen gibt es indische Hauptgerichte wie Chicken Tikka Masala, Basmati-Reisspezialitäten oder Tandoori-Hauptgerichte. Diese werden in der Küche in einem Tandoori-Ofen, der in der indischen Küche weit verbreitet ist, zubereitet. „Einer der Vorteile der Verwendung eines Tandoori-Ofens ist, dass er sehr hohe Temperaturen erreicht, die es ermöglichen, Gerichte schnell und gleichmäßig zu garen“, erläutert Saini.

Unter der Woche gibt es wechselnde Tagesgerichte

Besonders stolz ist er auf seine Paneer Kulcha, ein mit selbst hergestelltem Frischkäse gefülltes Fladenbrot. „Mein Schwager Peter Keller bewirtschaftet in Hoppstädten einen kleinen Bauernhof. Dort kaufen wir die Milch und stellen den Käse dann selbst her“, hat Saini auch die regionalen Kreisläufe in seinen beiden Restaurants fest im Blick. Die Küchenkräuter bezieht er in St. Wendel um die Ecke aus dem City-Frischeladen von Ali Skaine. „Dadurch, dass jetzt die Gäste zum Essen ins Restaurant kommen, wird das komplette City Carreé wieder bekannt. Ja, es ist schon Bewegung reingekommen“, hat Saini beobachtet.

Unter der Woche bietet er wechselnde Tagesgerichte an, ebenso das Catering für Familien- und Firmenfeiern. Da das Gemeindezentrum in Hoppstädten-Weiersbach derzeit renoviert wird, ist Sainis Restaurant dort geschlossen. Wenn dann die Baumaßnahme abgeschlossen ist, wird seine Frau Ekta den Betrieb in Hoppstädten-Weiersbach führen und er das Restaurant Namaste 2 in St. Wendel.

Restaurant-Chef Sonu Saini am Tandoori-Ofen.

Restaurant-Chef Sonu Saini am Tandoori-Ofen.

Foto: Frank Faber

Die Öffnungszeiten: Sonntag bis Freitag von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 21.30 Uhr. Samstag: 17 bis 21.30 Uhr. Mittwoch ist Ruhetag.

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