1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. St. Wendel

Rallye-Pilot Marijan Griebel startet bein EM-Lauf in Portugal

Rallye : Neue Herausforderung für Griebel

Rallye-Fahrer aus Hahnweiler startet mit neuem Beifahrer auf unbekanntem Terrain.

Zum ersten Mal zählt die Rallye „Fafe Montelongo“ in diesem Jahr zur Rallye-Europameisterschaft (ERC). Auf dem für alle Fahrer unbekannten Terrain im Norden von Portugal rechnet sich Marijan Griebel einige Chancen aus.

Der enttäuschende Saisonstart in Rom ist mittlerweile analysiert – und Griebel zeigt sich frisch motiviert für den nächsten Einsatz in der Rallye-Europameisterschaft. Beim zweiten Auftritt im Citroën C3 R5 des französischen Saintéloc-Teams erwarten ihn von Freitag bis Sonntag neue Wertungsprüfungen.

„Viel wissen wir noch nicht über die Veranstaltung, nur dass der Ablauf eher untypisch für einen EM-Lauf ist“, erklärt Marijan Griebel. Insgesamt stehen nur sechs kurze Prüfungen auf dem Plan, die jedoch jeweils drei Mal zu bewältigen sind.

Klar ist auch: „Uns erwartet erneut ein qualitativ hochwertiges Starterfeld“, erklärt Griebel mit Blick auf die Nennliste. Zu den Gegnern zählt unter anderem Hyundai-Werkspilot Craig Breen. Griebel nutzte deshalb einen Test am Mittwoch intensiv, um den Citroën C3 R5 an seinen Fahrstil anzupassen. „Seit der Rallye Rom im Juli waren das unsere ersten Kilometer mit dem Auto“, sagte der 31-Jährige.

In Portugal wird sich der Polizeioberkommissar nicht nur weiter an seinen Citroën C3 R5 gewöhnen müssen, auch auf dem Beifahrersitz gibt es einen Wechsel. Sein langjähriger Copilot Stefan Kopczyk zieht sich aus familiären Gründen in dieser Saison zurück. Ersatzmann Pirmin Winklhofer ist als Weinbauer derzeit voll eingespannt, deshalb übernimmt Tobias Braun die Rolle des Beifahrers. Beide kennen sich von einem Einsatz, und als amtierender deutscher Meister hat Tobias Braun sein Können bereits unter Beweis gestellt. „Wir konnten bereits zusammen testen und die Chemie passt“, sagt Griebel, der sich ein klares Ziel für die Rallye „Fafe Montelongo“ gesetzt hat: „Wir wollen mindestens in die Top Zehn kommen.“