Winterbach räumt auf : Ein Kleinlaster voller Schrott

„Unser Dorf wird gesäubert – wir tragen dazu bei“, so lautete das Motto in Winterbach zur Aktion „Picobello“. Die Jagdgenossenschaft Winterbach unter dem Vorsitz des stellvertretenden Ortsvorstehers und Jagdvorstehers Horst Schneider hatte die Organisation übernommen.

Saubere Straßen, Plätze und Grünanlagen, Spazierwege und Wälder ohne wilde Müllablagerungen waren laut Ortsvorsteher das Ziel. Unterstützt von Hans-Jürgen Rauber, Chef des St Wendeler Umweltamtes, hatten sich die Jagdpächter, die Mitglieder der Jagdgenossenschaft, des CDU-Ortsverbands und des Deutschen Roten Kreuzes an der Mitmach-Aktion beteiligt. Zwei Tage unterwegs waren auch die Mitglieder der  Feuerwehr mit der Jugendabteilung, die eifrig im Dorf den achtlos weggeworfenen Müll einsammelten. Es gab einiges zu tun, wobei vor allem entlang des neuen Obstbaumlehrpfades vom Sportplatz bis hin zum Wallesweiler Hof von Unrat und der Weg am Bildstöckchen vorbei in Richtung Alsweiler gesäubert wurde. Weitere Aktionsorte waren die verschiedenen Schützhütten des Dorfes, die Container-Stellplätze, der Fußweg zum Schützenhaus, Straßenränder oder auch entlang des Bachlaufes. Ein Kleinlaster voll mit  achtlos weggeworfenem Verpackungsmaterial, Flaschen, Dosen, Baustoffe aus Plastik, Glas und Metall wurden eingesammelt.

Nach  der Sammelaktion wurde der Müll abgeholt und ordnungsgemäß entsorgt. Mehr als 20 Helfer trafen sich abschließend am Parkplatz an den Tannen, wo Valentin Backes, Vorstandsmitglied der Jagdgenossenschaft für entsprechende Verpflegung sorgte. Ortsvorsteher Gerhard Weiand betonte, dass diese Aktion mehr sein soll, als eine bloße Putz- und Aufräumaktion: „Die Bürger unseres Dorfes sollen für dieses Thema sensibilisiert werden. Festzustellen ist aber auch ein Rückgang an Sperrmüll und Unrat seit der Wertstoffhof in St. Wendel in Betrieb ist“, hob Weiand hervor.