Pfarrversammlung: „Pfarreien der Zukunft“ sind in Planung

Pfarrversammlung : „Pfarreien der Zukunft“ sind in Planung

() Die Auswirkungen der Synodenbeschlüsse waren Thema der jüngsten Pfarrversammlung im Gemeindezentrum Bliesen. Wie geht es weiter mit der Umsetzung der Synoden-Ergebnisse im Bistum Trier? Welche Gruppen arbeiten an den konkreten Details der Umsetzung? Wie wirken sich die Änderungen auf die Pfarrgemeinde und die Pfarreiengemeinschaft aus? Das waren nur einige der Fragen, die im Mittelpunkt einer Pfarrversammlung standen, zu der der Pfarrgemeinderat Bliesen ins örtliche Gemeindezentrum geladen hatte.

Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung in die Thematik durch Thomas Trapp, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Bliesen, berichtete die Leiterin des Arbeitsbereichs Ehrenamtsentwicklung im Bistum Trier, Michaela Tholl, über den aktuellen Stand der Beratungen. Zuvor fasste sie die Kernaussagen der Synode im Bistum Trier zusammen.

Wenige Tage zuvor hatte der Trierer Bischof Stephan Ackermann verbindlich festgelegt, dass zum 1. Januar 2020 die Pfarrstruktur im Bistum Trier aufgelöst und durch 35 großräumige „Pfarreien der Zukunft“ ersetzt wird. Die Referentin ging auf den Zuschnitt der künftigen Pfarrei St. Wendel ein, weiterreichende offene Punkte klangen auch in der anschließenden Fragerunde an: Wie wird die künftige Personalstruktur in der „Pfarrei der Zukunft“ aussehen? Welche Kirchen werden erhalten bleiben? Wie werden sich die Laien einbringen können? Antworten darauf sollen nicht zuletzt die Teilprojektgruppen in den nächsten Monaten formulieren, heißt es in einer Mitteilung des Bliesener Pfarrgemeinderates. Demnach versuchte Michaela Tholl zu vermitteln, dass die neuen Strukturen keinesfalls das Aus für viele Aktivitäten in den jetzigen Pfarreien bedeuten, sondern dass sich die Gemeinden stärker vernetzen und individuelle Schwerpunkte entstehen werden.

Es werde eine ambitionierte Aufgabe sein, die Ergebnisse der Synode bis zum 1. Januar 2020 umzusetzen. Im nächsten Schritt sollen nun sogenannte Erkundungsteams innerhalb der nächsten Wochen die Pfarreiengemeinschaften bereisen, um sich ein Bild vom kirchlichen Leben vor Ort zu machen und das Gespräch zu suchen.

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