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Peter Orloff ist im Dschungelcamp und nicht in St. Wendel

Konzert : Dschungelcamp statt Konzert in St. Anna

Beim Auftritt der Schwarzmeer-Kosaken in St. Wendel fehlt der Star Peter Orloff. Aber das hat einen guten Grund.

Wie kann Peter Orloff in St. Wendel singen, wenn er doch im RTL-Dschungelcamp ist? Diese Frage beschäftigte so manchen SZ-Leser, der vom Konzert der Schwarzmeer-Kosaken am kommenden Mittwoch, 16. Januar, um 19 Uhr in der katholischen Kirche St. Anna in St. Wendel gehört hat. Orloffs Manager Helmut Werner bestätigt auf SZ-Nachfrage, dass der Schlagersänger in St. Wendel nicht dabei sein wird. Nicht dabei sein kann. Zu verlockend sei das Angebot des Privatsenders gewesen.

„Es sind 18 Konzerte des Schwarzmeer-Kosaken-Chors und Peter Orloff in der Zeit betroffen“, berichtet Werner. Einige Termine seien verschoben worden. Andere würden ohne die Mitwirkung Peter Orloffs vor Ort über die Bühne gehen. So auch in St. Wendel. „Jedoch hat Herr Orloff diese ohne ihn stattfindenden Konzerte bis ins kleinste Detail vorbereitet und geplant.“ Das Weltklasse-Ensemble des Schwarzmeer-Kosaken-Chores werde das Publikum auch ohne Orloff verzaubern, verspricht der Manager.

Der Hauptgrund für die Teilnahme Peter Orloffs bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ war laut Werner, „dass er der Stiftung ‚Fly & Help’ 40 000 Euro für für den Bau einer Schule spenden kann“. Der Antrittsgage sei Dank. Gutes zu tun, liege Orloff am Herzen. Durch den Bau dieser Schule könne er 25 bis 30 Mädchen eine Zukunft geben.

Der Manager zeigt sich dennoch zuversichtlich, dass das Konzert in St. Wendel ein Erfolg wird: „Ich denke, alle Besucher, die Herrn Orloff kennen, werden dies verstehen. Denn auch das Publikum von Peter Orloff und dem Schwarzmeer-Kosaken-Chor spendet fleißig für ‚Fly & Help’ bei den Konzerten und ist somit immer schon Teil dieser guten Taten gewesen.“ Sollte trotzdem jemand das Konzert aufgrund der neuen Situation nicht besuchen wollen, könne er bei den entsprechenden Vorverkaufsstellen seine Karte zurückgeben. Er bekomme dann sein Geld zurück. Dazu Werner: „Bislang gab es jedoch keine diesbezüglichen Anfragen.“