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Peter Gebhard zeigt Fotos von seinem Bulli-Abenteuer in Island

Foto-Reportage in St. Wendel : Auf Abenteuerreise mit dem Bulli einmal quer durch Island

„Bulli-Abenteuer Island“ heißt die neue Live-Foto-Filmreportage, die der Fotograf und Reisejournalist Peter Gebhard am Mittwoch, 18. März, um 19.30 Uhr im Saalbau St. Wendel, Balduinstraße 45, auf Einladung der St. Wendeler Volkshochschule präsentieren wird.

Seit 30 Jahren bereist Gebhard (Geo, Stern) die Insel am Polarkreis. Nun kehrt er von einer einzigartigen 10 000 Kilometer langen Tour zurück: Sechs Monate lang war er mit seinem T1-Bulli „Erwin“ zwischen Gletschern und Geysiren, Wüsten und Vulkanen unterwegs. Mit 44 PS entschleunigt, lernte er die Nordmeer-Insel und ihre Bewohner neu kennen: beim herbstlichen Schaf-Abtrieb im Hochland, beim Jahrestreffen des Isländischen Oldtimer-Clubs, beim Rockkonzert am Ende der Welt.

Ob bei heißen Quellen inmitten einer Eishöhle, im Schneesturm auf einer Passhöhe in den Ostfjorden, auf 500 Meter hohen Vogelklippen im Mittsommernachtslicht oder unter Polarlicht-Geflacker inmitten bizarrer Lava-Landschaften – immer befand sich der Profi-Fotograf mit seinem Oldtimer ganz dicht am Puls der Erde. Doch es gab auch Pleiten, Pech und Pannen auf dem Abenteuer-Trip: In den Westfjorden brach nach einer Woche der Schalthebel ab, mitten im Hochland riss der Gaszug. In der Not war Improvisation Trumpf.

Abseits der Touristen-Routen lernte er mit seinem Bulli ganz besondere Nachkommen der Wikinger kennen: Eymundur, der eine Million Bäume pflanzte, aus Brachland ein Paradies mit Bio-Produkten schuf. Heida, die bereits als Model in New York arbeitete und dann Farmerin wurde. Elin, die gegen ein Staudammprojekt kämpft. Und Torfi, der nach 30 Jahren in Deutschland wieder in seine alte Heimat zurückkehrte, ohne seine Frau, dafür aber mit seinem Oldtimer.

Mit seinem Freund Thordur, dem Postboten am Ende der bewohnten Welt, ritt der Island-Kenner tagelang durch die Westfjorde, bei Hildibrandur, dem Experten für Gammelhai, kostete er Islands furchterregendste Spezialität, beim herbstlichen Schaf-Abtrieb war er kaum von einem nordisländischen Farmer zu unterscheiden, nur das rituelle Brennivin-Schnapsgelage haute ihn um.

Der Eintritt kostet nach Angaben eines Sprechers der Stadtverwaltung zwölf Euro, ermäßigt acht Euro (für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte).

Karten gibt es im Vorverkauf bei Klein Buch und Papier, im Globus in St. Wendel, in Susi’s Lädchen in Bliesen sowie bei allen anderen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen, im Internet und am Veranstaltungstag an der Abendkasse. Info-Telefon: (0 68 51) 8 09 19 31.

www.peter-gebhard.de