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Ortsrat in Oberlinxweiler verlangt mehr Sicherheit auf der Straße

Ortsrat in Oberlinxweiler verlangt mehr Sicherheit auf der Straße

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Ortsrat von Oberlinxweiler auf Antrag der SPD-Fraktion damit befasst, wie die Verkehrssicherheit erhöht werden kann. Rebecca Linnenberger hatte mit dem SPD-Seniorenbeauftragten Hans-Werner Schmeer ein Verkehrskonzept ausgearbeitet.

Dieses beschäftigt sich mit der Werketraße. Diese ist nach Einschätzung der SPD nach den Rodungen zwischen Bahntrasse und Werkstraße noch gefährlicher geworden. Der Mehrheit des Ortsrats von Oberlinxweiler wünscht sich hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Stundenkilometern, außerdem soll der Hang zur Bahn hin durch Leitplanken gesichert werden.

Auf beiden Seiten sollen Fahrbahnbegrenzungslinien angebracht und die Mittelleitlinie markiert werden. Der am Ortsausgangsschild St. Wendel endende Fußweg soll bis zur Bahnbrücke weitergeführt und der bestehende Verbindungsweg am Sportplatz vorbei zur Jakob-Stoll-Straße in Stand gesetzt werden. Mehrheitlich stimmten die Räte für diese Vorschläge. Handlunsgbedarf sieht die SPD auch am Übergang vom Bahnhof zum Mühlenweg. Hier sei die Sicht durch eine Hecke stark eingeschränkt, heranfahrende Autos würden von Fußgängern zu spät gesehen.

Um die Sicht zu verbessern, möchte die SPD hier einen Verkehrsspiegel anbringen. Dieser soll auf der Seite zum Mühlenweg so aufgestellt werden, dass er den querenden Fußgängern und Radfahrern Einblick Richtung Niederlinxweilerstraße gewährt. Mit zwei Enthaltungen und neun Ja-Stimmen wurde der Antrag einstimmig angenommen.

Auf der Straße Zum Keimbach außerhalb der geschlossenen Ortschaft forderte die SPD durchgehend ein Tempolimit von 70 Stundenkilometern. Dieser Streckenabschnitt sei Teil des Saar-Bostalsee-Radweges und werde als Verbindungsweg zwischen Dorfmitte und Krankenhaus auch von vielen Fußgängern genutzt.

Von der Straße Zum Keimbach zweigt zudem die Zufahrt zum Schlaufenglaner Hof und zu dem bei Spaziergängern beliebten alten Walperhöller Weg ab. Mit elf Ja-Stimmen wurde der Antrag einstimmig beschlossen.