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Oberlinxweiler SPD will Fußgängerüberweg bei sanierten Haltestellen

Zur Sicherheit : Oberlinxweiler SPD fordert Zebrastreifen bei Haltestellen

Nach Abschluss der Bauarbeiten zur barrierefreien Nutzung der beiden Bushaltestellen „Am Dilling“ unternehmen die Oberlinxweiler Sozialdemokraten einen erneuten Anlauf für einen haltestellennahen Fußgängerüberweg.

„Die SPD-Fraktion wird deshalb in der nächsten Ortsratssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen“, teilt dazu SPD-Ortsratsmitglied Hans-Werner Schmeer mit. Wohl wissend, dass die in der Richtlinie Fußgängerüberwege geforderten Zahlen querender Fußgänger nicht erreicht werden. Das habe eine Zählung bestätigt, die Schmeer bereits 2017 auf Anregungen aus den Oberlinxweiler Dorfgesprächen auf die Beine gestellt hatte. Daher werde der jetzige Antrag mit der Ausnahmeregelung „Schulwegsicherung“ begründet.

Die Oberlinxweiler Grundschüler aus den Wohngebieten „Am Dilling“ und „Vor dem Hübel“ nutzen laut Schmeer als erheblich kürzeren Schulweg die Straßen durch das Neubaugebiet „Auf der Ha“. Dazu müssen sie die Remmesweilerstraße queren. Vor der Erschließung dieses Wohngebietes hatten sie den Zebrastreifen in der Remmesweilerstraße auf Höhe der Einmündung der Straße Auf dem Flur genutzt. Dieser Zebratsreifen habe jedoch seine Funktion als Schulwegsicherung verloren. „Er könnte zurück gebaut werden, zumal er wegen der Kurvenlage schon immer eine erhebliche Gefahrenquelle war“, lassen die Oberlinxweiler Genossen wissen.

An den Bushaltestellen queren nach Angaben Schmeers auch die Schüler der weiterführenden Schulen die Remmesweilerstraße, die den öffentlichen Personennahverkehr Richtung Stadtmitte oder Marpingen benutzen. „Zudem queren auch die Kinder, die sich in der Feuerwehr engagieren oder den Spielplatz an der Grundschule oder die Sporthalle aufsuchen.“

Letztendlich biete ein Fußgängerüberweg allen Anwohnern besagter Wohngebiete eine höhere Sicherheit im Straßenverkehr.

Die SPD Oberlinxweiler fordere daher alle zuständigen Behörden auf, das Vorhaben umgehend zu realisieren. Und geht einen nächsten Schritt in der kommenden Sitzung des Ortsrates.