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Schule: Neuer Schulleiter für das BBZ

Schule : Neuer Schulleiter für das BBZ

Nach längerer Vakanz ist ein Nachfolger für Hubert Gottschlich in der Dr. Walter-Bruch-Schule gefunden. Hubert Maschlanka übernimmt.

(red) An der Dr. Walter-Bruch-Schule – Berufsbildungszentrum des Landkreises St. Wendel hat der neue Schulleiter, Studiendirektor Hubert Maschlanka, seinen Dienst angetreten. Nach einer Vakanz, während der die ständige Vertreterin Oberstudienrätin Kirsten Prams die Geschäfte geführt hat, tritt Hubert Maschlanka (59) die Nachfolge von Hubert Gottschlich an. Das teilte die Schule mit.

Maschlanka hat, nach seinem Abitur am Cusanus-Gymnasium St. Wendel und seinem Zivildienst im AWO Kinderheim Oberthal, Anglistik und Politikwissenschaft an der Universität Trier und während eines Stipendienjahrs an der State University New York at Fredonia (USA) studiert. Mit dem Abschluss für das Lehramt der Sekundarstufe 2 begann Maschlanka seine Tätigkeiten an den beruflichen Schulen des Saarlandes; im ersten Jahr parallel zur Bildungstätigkeit im Adolf-Bender-Zentrum St.Wendel.

Zu seinen bisherigen Aufgabengebieten im beruflichen Schulwesen gehörten der Unterricht in den Bereichen technisch-gewerblich, sozialpflegerisch und kaufmännisch/Wirtschaft . Des Weiteren war Maschlanka über mehrere Jahre Fachleiter für das Fach Englisch an beruflichen Schulen und sorgte für die Ausbildung zukünftiger Lehrer in diesem Fach.

Während der vergangenen fünf Jahre war Maschlanka am Ministerium für Bildung und Kultur als Referatsleiter zuständig für die Schulaufsicht und die Personalisierung der 20 beruflichen Schulen des Saarlandes.

In der neuen Aufgabe als Schulleiter der Dr.-Walter-Bruch-Schule mit ihren drei Standorten sieht Maschlanka große Herausforderungen, das rreichte zu bewahren, das Machbare zeitnah umzusetzen und das zukünftige Entwicklungspotenzial planerisch zu entwickeln. Dies gehe nur wenn alle zusammenwirken: Schüler, Betriebsleiter und Ausbilder, Lehrer, Eltern und Kreis-mitarbeiter.

Den organisatorischen Rahmen bilden als Sachkostenträger der Landkreis St. Wendel und mit seinen Lehrkräften das Ministerium für Bildung und Kultur. Betriebe, Kammern, Innungen, Arbeitgeber-Verbände und Gewerkschaften sind für die beruflichen Schulen äußerst wichtige Partner, die sich um die Qualität der Arbeit und die beruflich notwendigen Qualifizierungen kümmern.

Dabei müsse die Maxime des Handelns sein: Es kommt darauf an, was bei den Schülern ankommt. In der Kombination von fachlicher, pädagogischer und erzieherischer Arbeit sind alle schulischen Abschlussebenen erreichbar: der Berufsschulabschluss für Auszubildende, der Hauptschulabschluss in der Berufsvorbereitung bzw. Berufsgrundbildung, der mittlere Bildungsabschluss in den Berufsfachschulen, die Fachhochschulreife in den Fachoberschulen und die allgemeine Hochschulreife/Abitur im beruflichen Oberstufengymnasium.

„In St.Wendel stellen wir uns den ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Bereiche Technik, Soziales/Gesundheit und Wirtschaft/Handel“, heißt es in der Mitteilung. Beispielhaft gelte dies für die Weiterentwicklung der Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieherinnen/Erzieher), das berufliche Oberstufengymnasium, welches neuerdings im Verbund mit den allgemeinbildenden Gemeinschaftsschulen in St. Wendel und Theley arbeitet und für die Berufsvorbereitung von Jugendlichen, die einen Anfang oder Neuanfang in der Berufswelt suchen.