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Neue Normalität in der Kreissparkasse St. Wendel

Beratung in Zeiten von Corona : Neue Normalität in der Kreissparkasse

Maskiert in die Bankfiliale – Corona macht es möglich. Home-Banking als Alternative.

Mit Masken in eine Bank zu gehen – das war in der Vergangenheit nicht gerne gesehen. „Doch in Zeiten von Corona ist alles anders“, sagt ein Sprecher der Kreissparkasse St. Wendel. Seit Ende April gilt die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase auch für die Kunden in den Bank-Filialen. Für den Fall, dass Kunden bei ihrem Besuch ihre eigene Schutzmaske vergessen haben, seien alle Standorte mit Einwegmasken ausgestattet worden. „Wir gehen davon aus, dass uns das Thema Corona noch eine ganze Weile begleiten wird. Von daher sind wir gut beraten uns frühzeitig auf diese neue Normalität einzustellen“, erklärt Dirk Hoffmann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse St. Wendel. Er versichert: „Aus diesem Grund haben wir alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Versorgung der Kunden mit Bankdienstleistungen sicherzustellen und gleichzeitig den Schutz der Gesundheit zu gewährleisten.“

Neben den zahlreichen, bereits frühzeitig getroffenen Vorkehrungen habe die Sparkasse nun jedem ihrer Mitarbeiter mehrere wiederverwendbare, waschbare Alltagsmasken zur Verfügung gestellt. Durch Plexiglasscheiben seien Mitarbeiter und Kunden sowohl im Service als auch in der Beratung zusätzlich geschützt. „Damit wollen wir unseren Kunden wieder den Zugang zu persönlicher Beratung ermöglichen und alle Beteiligten gleichzeitig bestmöglich vor dem Virus schützen“, ergänzt Marc Klein, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse St. Wendel. Denn aktuell sei aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage bei vielen Kunden ein erhöhter Beratungsbedarf zu spüren.

Manche Anliegen lassen sich aber auch bequem von zu Hause aus erledigen. Bisher habe allerdings rund die Hälfte der Sparkassenkunden bundesweit darauf verzichtet, ihr Konto online zu führen. „Nun beginnt ein Umdenken, denn der Bedarf hat sich in den vergangenen Wochen schlagartig verändert“, erklärt Hoffmann die aktuelle Lage: „Noch mehr Menschen wollen ihre Finanzen von zu Hause aus regeln. Am zuverlässigsten und flexibelsten geht das mit dem Online-Banking per PC, Laptop oder Smartphone. Ab sofort können unsere Kunden sich den zusätzlichen Zugang zu ihrer Sparkasse schnell und einfach selbst einrichten.“

Ausgewählte Kunden, die das Online-Banking bislang nicht aktiviert haben, schreibe die Sparkasse in den kommenden Tagen per Brief persönlich an, um sie auf die neue Möglichkeit zur Aktivierung hinzuweisen. Außerdem informiert das Institut in seinem Internet-Auftritt über die Möglichkeit, sich schnell und einfach fürs Online-Banking zu registrieren, um das eigene Konto auch digital zu führen und sich moderne Bezahl-Methoden zu erschließen.