Buch: Monika Schäfer schreibt Literatur zum Wohlfühlen

Buch : Monika Schäfer schreibt Literatur zum Wohlfühlen

Von Jennifer Sick

Literatur zum Wohlfühlen. So beschreibt Monika Schäfer aus Bliesen ihre beiden Romane. „Naturjuwel“ und „Flaschenpost“ heißen die beiden Werke, die die Autorin in den vergangenen zwei Jahre im Selbstverlag veröffentlicht hat.

„Zuerst war es nur ein Zeitvertreib“, erzählt Schäfer von ihren ersten Gehversuchen. „Aber wenn du erst mal zehn Seiten geschrieben hast, dann werden daraus auch ganz schnell 20.“ Und so schrieb Schäfer dann in drei Monaten 161 Seiten, die sie 2016 unter dem Titel „Naturjuwel“ veröffentlichte. In dem Roman geht es um sieben Menschen, die sich dazu entschließen an einem Schreibkurs teilzunehmen. Schäfer erzählt sowohl deren Vorgeschichten als auch Erlebnisse und Entwicklungen während des Kurses. Das gab ihr auch die Möglichkeit, Lyrik, zum Beispiel in Form von Haikus oder Balladen, in ihr Werk einzubauen. Denn was die Kursteilnehmer verfassen, ist ebenfalls Bestandteil von „Naturjuwel“. Doch nicht nur die Geschichte ist Schäfer wichtig, auch die Botschaft ihres Erstlingswerkes liegt der Autorin sehr am Herzen: „Ich möchte, dass die Leser bei der Lektüre zu mehr Achtsamkeit finden, und zwar Achtsamkeit in allen Lebenslagen.“

Monika Schäfers erster Roman kam nach eigener Aussage bei ihren Lesern gut an. „Ich habe sehr viel positive Resonanz erhalten“, erinnert sie sich. „Das hat mich angespornt und so habe ich Blut geleckt.“ Deshalb dauerte es auch nicht lange, bis die Bliesenerin sich an ihr nächstes Buch heranwagte. Fünf Monate brauchte sie, ehe „Flaschenpost“ mit 360 Seiten in Druck gehen konnte. Hauptfigur ist eine Frau, die auch schon in „Naturjuwel“ eine Rolle spielte – Katharina. „Aber man muss das erste Buch nicht gelesen haben, um das zweite zu verstehen“, erklärt Schäfer. Denn die Story sei eine ganz andere. Diesmal befindet sich die Protagonistin im Urlaub auf Mallorca. Dort wirft sie eine Flaschenpost mit zahlreichen niedergeschriebenen Wünschen ins Meer. Gefunden wird sie vom Hafenarbeiter Emilio, der sich bemüht, die Wünsche zu erfüllen.

 Monika Schäfer hat bereits viele Ideen für ein drittes Werk. Doch diesmal möchte sie etwas Entscheidendes anders machen. „Dieses Mal wird es nicht nur heile Welt geben“, erklärt sie. Mehr verriet sie aber noch nicht.

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