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Mit Spende große und kleine Wünsche erfüllen

Mit Spende große und kleine Wünsche erfüllen

Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit lädt das Café Petit Fours am Marienkrankenhaus zum Zimtwaffel-Backen ein. Den Erlös aus dem Verkauf wurde auch in diesem Jahr für den guten Zweck gespendet.

Bereits zum dritten Mal in Folge verwandelte im vergangenen Jahr, zu Beginn der Adventszeit, Andreas Schumacher, Geschäftsführer des Café Petit Fours am Marienkrankenhaus seinen Gastraum in eine Minibackstube. Über 30 Kilogramm Teig wurden von ihm und seinen fleißigen Helferinnen an zwei Tagen zu knusprigen Zimtwaffeln verbacken, hübsch verpackt und gegen Spenden an die Cafébesucher abgegeben. "Ich freue mich sehr, dass meine Aktion jedes Jahr mehr Spendengelder einbringt", ist der Konditormeister sichtlich stolz. Den Betrag von exakt 1599,31 Euro überreichte er kürzlich an Jasmin Steinmetz vom Verein Elterninitiative krebskranker Kinder des Uniklinikums in Homburg. Der Verein unterstützt finanziell und ideell vielfältige große und kleine Projekte, die den an Krebs erkrankten Kindern und ihren Angehörigen zugute kommen.

"Diesmal verwenden wir das Geld für unser Projekt ,Freude machen'", erzählt Jasmin Steinmetz. "Die in diesem Projekt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel werden verwendet, um den Patienten der Kinderonkologischen Abteilung, denen es nicht so gut geht, kleinere oder auch größere Wünsche zu erfüllen. "Manchmal ist es die Lieblings-CD oder ein bestimmtes Buch, das wir verschenken, ein anderes Mal ist es vielleicht auch ein Laptop oder ein Gutschein - eben das, was gerade fehlt". Mit von der Partie waren auch die Klinikclowns Pini und Pompom, alias Christiane und Michael Schwan, die sonst den jungen Patienten regelmäßig die Zeit im Krankenhaus mit Jonglage, Zauberei oder Musik verschönern. An diesem Tag sorgten sie für Spaß und gute Laune im Café.

Vor drei Jahren, als seine heute 7-jährige Tochter ebenfalls Patientin in Homburg war, habe er gesehen, wie viel Gutes der Verein bewirkt und beschlossen, diese Arbeit zu unterstützen, erklärt Andreas Schumacher. Die Leitung des Marienkrankenhauses war von seinem Engagement so angetan, dass "wir uns spontan entschlossen haben, den Erlös auf 2000 Euro aufzustocken und zwar aus der Aktion "Restcent", ergänzt Hildegard Marx die Krankenhausoberin. Bei dieser Aktion spenden die Mitarbeiter freiwillig den Cent-Betrag, der auf ihrem monatlichen Gehaltskonto hinter dem Komma steht. Der dabei zustande kommende Betrag wird einem sozialen Zweck zugeführt.