1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. St. Wendel

Ministerpräsidentin besucht Störche im Ostertal

Ministerpräsidentin besucht Störche im Ostertal

Es ist wie ein kleines Wunder: Zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren hat sich in Werschweiler der Storch wieder angesiedelt. Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer nahm sich Zeit, um sich zu informieren.

 Im Gespräch über Störche (v.l.): Jürgen Mennig, Angelika Bolley, Otmar Schmidt, Annegret Kramp-Karrenbauer, Werner Stoll, Richard Linxweiler und Ulrike Stoll. Foto: Linxweiler
Im Gespräch über Störche (v.l.): Jürgen Mennig, Angelika Bolley, Otmar Schmidt, Annegret Kramp-Karrenbauer, Werner Stoll, Richard Linxweiler und Ulrike Stoll. Foto: Linxweiler Foto: Linxweiler

Wieder einmal großer Bahnhof im Ostertal. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte sich zwischen zwei Terminen in der Region Zeit genommen, um beim Werschweiler Storchennachwuchs vorbei zu schauen. Sie wollte sich vor Ort informieren, wie es die Bewohner des Ostertals geschafft haben, dass hier erstmals seit mehr als 100 Jahren der Storch wieder heimisch geworden ist. Jürgen Mennig, der Vorsitzende des BNO (Bund Naturschutz Ostertal), erklärte ausführlich, welche Vorarbeiten im Vorfeld durch den BNO und durch die Stadt St. Wendel mit Unterstützung des Rotary Club St. Wendel Stadt gemacht wurden, um dem Schreitvogel optimale Bedingungen für sein Revier an der Oster zu schaffen.

Kramp-Karrenbauer interessierte sich besonders für Einzelheiten der Vorbereitungen, wie die Stationierung der Storchennistplattformen. Grund: In ihrem Heimatort Püttlingen gibt es eine ähnliche Initiative zur Ansiedelung des Weißstorchs. Richard Linxweiler, der Koordinator der Aktion Storch vom Rotary Club St. Wendel Stadt, berichtet, dass in Werschweiler via Adebar die deutsch-französische Freundschaft besonders gepflegt wird.

Mit dabei hatte Kramp-Karrenbauer einen positiven Bescheid über einen Finanzierungsantrag des BNO zu Pflegearbeiten im Werschweiler Storchenrevier, den sie BNO-Chef, Mennig, überreichte.