Michael Fitz gastiert am 7. Februar im Kurhaus Harschberg

Konzert in St. Wendel : Seelischen Sperrmüll in der Musik verarbeitet

 Er war der langhaarige Gehilfe Carlo Mensinger aus dem Münchener Tatort. In der Krimireihe „Die Toten von Salzburg“ mimt er den bayerischen Kommissar Herbert Mur. Nach St. Wendel kommt Michael Fitz als Musiker.

Am Freitag, 7. Februar, gastiert der 60-jährige Liedermacher, Gitarrist und Poet ab 20 Uhr mit seinem Tourprogramm im Kurhaus Harschberg. Im Alter von 13 Jahren hat Fitz angefangen, Gitarre zu spielen, um in der Lage zu sein, das, was damals so in war, nachspielen zu können. Die Musikgrößen Bob Dylan, Leonard Cohen, Crosby-Stills-Nash & Young aber auch Genesis, Gentle Giant und Yes bewunderte er. Auch Reinhard Mey war ihm, wegen des Umganges mit der Sprache, eine große Inspiration. Was dann aus seinem Munde rauskam, war bayerisch, ein Dialekt, der was ihm erlaubt, authentisch zu bleiben.

In seinen Liedern verarbeitet er die kleinen und anscheinend unwichtigen Dinge ebenso wie die wichtigen und großen. Nach eigener Aussage beschäftigt sich Fitz in seinen Songs mit seelischem Sperrmüll. Seine Liedtexte drehen sich um Beziehungen, das Einsamsein, um Menschen jeder Art und um Begegnungen. Nicht selten streifen die Melodien nur ganz knapp an der Melancholie vorbei oder tauchen tief in sie hinein. Die meisten Lieder sind dabei bezeichnend. „Hinter meiner Stirn“, „Was ich bin“, „Schleidasitz“ oder „Du siehst mich nicht“ lauten diese unter anderem und lassen den Tiefgang, den sie beinhalten, bereits erahnen. Sänger und Gitarrist Fitz kreiert gerne Konzerte mit augenzwinkerndem Humor, Poesie und Leidenschaft. Der Münchner bringt zum Auftritt ein prall gefülltes Leben in Gedanken, Texten, Musik und Bildern mit nach St. Wendel.

Tickets gibt es in den St. Wendeler Vorverkaufsstellen bei Buch und Papier Klein, Kurhaus Harschberg und Musikkneipe Spinnrad zum Preis von 20 Euro plus Gebühr. Abendkasse: 22 Euro.

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