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Marienkrankenhaus St. Wendel: Ärztin mit Corona infiziert

Kostenpflichtiger Inhalt: Marienkrankenhaus St. Wendel : Ärztin in St. Wendeler Klinik mit Corona infiziert

Bei einer Mitarbeiterin des Marienkrankenhauses St. Wendel (MKH) ist am späten Samstagabend die Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden.

„Die betroffene Person war in einem Gebiet in Urlaub, das erst nach ihrer Rückkehr als Risikogebiet deklariert wurde“, heißt es dazu in der gemeinsamen Erklärung von Landrat Udo Recktenwald (CDU), Bürgermeister Peter Klär (CDU) und dem Marienkrankenhaus St. Wendel. Die Person zeige aktuell keine Symptome. Ihr wurde umgehend häusliche Quarantäne angeordnet. Sie hatte Kontakt mit mehreren Mitarbeitern des Hauses. Nach Informationen der Saarbrücker Zeitung handelt es sich bei der betroffenen Person um eine Ärztin, die im Bereich der Anästhesiemedizin gearbeitet hat. Sie wohnt in Neunkirchen und befindet sich mittlerweile in häuslicher Quarantäne.

Das MKH hat in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises St. Wendel sowie der Kreisstadt St. Wendel sofort alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um Mitarbeiter und Patienten zu schützen und die medizinische Kapazität zu erhalten. „Damit folgt das MKH einem bereits an anderen Krankenhäusern erfolgreich praktizierten Modell“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Alle Mitarbeiter, die Kontakt mit der Infizierten hatten, würden während ihres Dienstes besonders effektive FFP2-Masken tragen und ein Symptom-Tagebuch führen. „An jedem Arbeitstag erfolgt eine Abstrichuntersuchung auf CoV2. Zusätzlich werden sie engmaschig vom Betriebsarzt überwacht“, heißt es in der Erklärung weiter. Sie seien darüber hinaus angehalten, sich auch außerhalb des Dienstes gemäß der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes zu verhalten. Bei geringsten Symptomen seien die Mitarbeiter angewiesen, zu Hause zu bleiben.

Auch das Marienkrankenhaus hält sich weiterhin strikt an die offiziellen Vorgaben zur Prävention und zum Umgang mit CoV2-Patienten und Kontaktpersonen und hält seine Mitarbeiter zu entsprechendem Verhalten an. „Dank des schnellen und konsequenten Handelns direkt nach der Bestätigung des positiven Testergebnisses sind Krankenhaus, Landkreis und Kreisstadt davon überzeugt, das Risiko einer weiteren Verbreitung des Virus durch die betroffene Person minimiert zu haben“, heißt es in der Erklärung. Das Gesundheitsamt verfährt dabei in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und dem Robert-Koch-Institut.