Traumazentrum: Marienkrankenhaus erneut zertifiziert

Traumazentrum : Marienkrankenhaus erneut zertifiziert

St. Wendeler Klinik bestätigt diverse Zertifikate und ist weiterhin erste Aufnahmestelle für Unfall- und Schwerstverletze.

() In den vergangenen Jahren wurden auf Bundesebene und auf regionaler Ebene große Anstrengungen unternommen, um eine flächendeckende Versorgung auch schwerstverletzter Patienten zu gewährleisten, heißt es in einer Mitteilung des St. Wendeler Marienkrankenhauses. Als Mitglied des Traumanetzwerks Saarland komme dem Marienkrankenhaus St. Wendel die Aufgabe zu, Unfallverletzte und schwerstverletzte Personen als erste Anlaufstelle zu versorgen.

Bei den wiederkehrenden Überprüfungen habe das Haus sich nun erneut erfolgreich bei der deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifizieren können. Somit bleibe das Marienkrankenhaus St. Wendel als lokales Traumazentrum bestehen und leiste einen wichtigen Beitrag „zur Versorgung unfallverletzter Personen“. Dass dies für die Region von herausragender Bedeutung ist, spiegele sich in der Zahl der sogenannten Schockraumpatienten wider, die sich auf 65 Patienten im Jahr 2016 beziffern.

Außerdem heißt es in der Mitteilung, dass alle Krankenhäuser in Deutschland wieder zum Verletztenartenverfahren der Berufsgenossenschaften überprüft wurden. Und: „Auch hier hat das Marienkrankenhaus St. Wendel seine Zulassung behalten und kann auch zukünftig im Raum St. Wendel Arbeitsunfälle mit höhergradigen Verletzungen versorgen.“ Im Saarland verfügen nach Angaben der Krankenhausverwaltung außer dem Marienkrankenhaus St. Wendel lediglich das Winterbergklinikum Saarbrücken, das Universitätsklinikum Homburg und das Marienhaus-Klinikum Saarlouis über diese Zulassung.

Das St. Wendeler Krankenhaus übernimmt aber nicht nur die Verantwortung für Unfallverletzte, sondern beteilige sich in auch an der Unfallvorbeugung und habe mit der Etablierung des P.A.R.T.Y.-Progammes (siehe Infokasten) einen aktiven Schritt zur Unfallvermeidung junger Menschen unternommen.

„Dies alles ist ein großartiger Erfolg und gibt uns eine positive, zukunftsweisende Perspektive für unser Haus“, erklärt Dr. Jörg Fleischer, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. „Es sind die Früchte unserer langjährigen Bemühungen im Rahmen der Schwerverletztenversorgung, der engen Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften sowie der personellen Weiterentwicklung und dem Aufbau des medizinisch-traumatologischen Spektrums gemeinsam mit den beteiligten Abteilungen.“

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