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Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler: Dr. Holtschmit ausgezeichnet

Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler : Dr. Jan Holger Holtschmit als Top-Mediziner ausgezeichnet

Dass er in seinem Fach einen exzellenten Ruf genießt, das zeigen schon die vielen Patienten, die von weit her zu ihm in die Konservative Orthopädie kommen, um sich von ihm behandeln zu lassen.

Dass Dr. Jan Holger Holtschmit, der Chefarzt der Konservativen Orthopädie im Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler, zu den Besten seines Fachs gehört, unterstreicht nun auch die Auszeichnung als Top-Mediziner 2021 durch das Magazin Focus. „Dieses Siegel ist Holtschmit in den Kategorien Rückenschmerz und Schmerztherapie verliehen worden“, berichtet eine Sprecherin der Klinik.

Dr. Holtschmit zählt demnach zu den Pionieren der Konservativen Orthopädie im Lande. Die Hauptfachabteilung, die er im Jahr 2003 im Krankenhaus in Losheim eröffnete, war die erste ihrer Art im Saarland. Im vergangenen Frühjahr ist die Abteilung von Losheim in das Schwesterkrankenhaus in St. Wendel umgezogen.

„Chefarzt Dr. Holtschmit und das ganze therapeutische Team der Konservativen Orthopädie kümmern sich um Patienten, die an degenerativen oder rheumatischen Erkrankungen der Wirbelsäule oder der Gelenke leiden oder die Verletzungen am Bewegungsapparat erlitten haben, die aber nicht operiert werden sollen oder können“, erläutert die Sprecherin. Viele von ihnen seien in ihrer Lebensführung und Lebensqualität stark eingeschränkt und hätten meist schon einen langen Leidensweg hinter sich, wenn sie zu Dr. Holtschmit kommen.

Die Zahl der Patienten, die unter Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates leiden, wachse permanent. Der Ansatz, den die Konservative Orthopädie verfolgt, ist – so Dr. Holtschmit – „ein ganzheitlicher“. Das heißt: Es werden nicht nur die körperlichen Ursachen des Schmerzes, sondern auch die sozialen und psychischen Einflussfaktoren und Auswirkungen der Erkrankung behandelt. Und da, so Dr. Holtschmit, „profitieren wir davon, dass wir hier in St. Wendel auch eine Geriatrie, eine Neurologie und eine Psychiatrie haben.“

Nach einer umfassenden Diagnostik werden die Patienten von spezialisierten Fachärzten, Klinischen Psychologen, Physiotherapeuten und Masseuren, speziell geschultem Pflegepersonal, Sozialarbeitern und Seelsorgern behandelt und betreut. „Gemeinsam unterstützen wir die Patienten dabei, ihre Schmerzen zu bewältigen und mit den psychosozialen Belastungen besser fertig zu werden“, erläutert der Chefarzt.

Es sei stets ein Bündel von Maßnahmen, mit denen den Patienten geholfen werde. Neben der Infiltration an der Wirbelsäule – hier werden ein lokal wirkendes Betäubungsmittel und ein entzündungshemmendes Medikament dorthin gespritzt, wo der Schmerz entsteht – sind das beispielsweise die Physiotherapie und die Massagen, die Elektrotherapie und Gymnastik, aber auch das autogene Training.

All das zielt nach den Worten von Chefarzt Dr. Holtschmit darauf ab, in einem ersten Schritt die Muskulatur überhaupt wieder trainingsfähig zu machen und im zweiten Schritt gezieltes Aufbautraining zu betreiben. Schließlich sollen seine Patienten nach ihrem Aufenthalt in der Konservativen Orthopädie wieder ein (halbwegs) normales Leben führen können.