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Löschbezirk St. Wendel Kernstadt hat zur Jahreshauptversammlung geladen

11 700 Stunden : Löschbezirk Kernstadt leistete mehr Stunden im Ehrenamt als 2019

Zur Feuerwehrversammlung des Löschbezirks St. Wendel-Kernstadt hatte Löschbezirksführer Jochen Willmann in das Feuerwehrgerätehaus geladen. In seinem detaillierten Rechenschaftsbericht blickte Willmann zusammenfassend auf das zweitstärkste Jahr seit den Aufzeichnungen zurück.

Zwar seien die Einsätze in der Summe leicht rückläufig gewesen, dennoch sei die geleistete Gesamt-
stundenzahl erneut gestiegen.

Schwerpunkt der Einsätze war laut Willmann der Bereich der Technischen Hilfeleistung mit einem Anteil von 84 der 183 gefahrenen Einsätze. In der Gesamtbetrachtung der Einsätze aller 13 Löschbezirke der Feuerwehr der Stadt St. Wendel hat der Löschbezirk Kernstadt nach Aussage des Löschbezirksführers einen Anteil von 41 Prozent. Insgesamt wurden durch die Aktiven für Übungen und Einsätze rund 7700 Stunden aufgewendet. Hinzuzurechnen seien zudem etwa 4000 Stunden für Gerätewartung, Jugendfeuerwehr und überörtliche Ausbildung sowie organisatorischer Aufwand. Im Endergebnis kommen die Feuerwehrleute im Löschbezirk Kernstadt auf summa summarum 11 700 Stunden.

In ihren Grußworten dankten St. Wendels Bürgermeister Peter Klär (CDU), Ortsvorsteher und Beigeordneter Kurt Wiese, Brandinspekteur Dirk Schäfer sowie Wehrführer Rüdiger Cullmann den Mitgliedern des Löschbezirkes für ihren Einsatz und das Engagement. Eine positive Bilanz zog der Jugendfeuerwehrbeauftragte Martin Eichbaum, der allen bescheinigte, gut und reibungslos zusammengearbeitet zu haben.

Hernach zeichnete Brandinspekteur Dirk Schäfer Andreas Klein für 25-jährige Zugehörigkeit mit dem bronzenen Feuerwehrehrenzeichen am Bande aus. Von der Stadt St. Wendel erhielt Klein als Dank einen Gutschein. Zudem ernannte Wehrführer Rüdiger Cullmann Sebastian Lauer zum Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehr der Stadt St. Wendel.

Dem Löschbezirk St. Wendel Kernstadt gehören nach Angaben des Brandinspekteurs Dirk Schäfer aktuell 59 Aktive, 13 Jugendliche sowie 20 Mitglieder der Alterswehr an.