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Letzter Baustein: Rathaus kriegt ein schickes Umfeld

Letzter Baustein: Rathaus kriegt ein schickes Umfeld

Moderne Beleuchtung, schicke Treppen und Barrierefreiheit: Das sind die Eckdaten in Sachen Gestaltung des Rathaus-Umfeldes. Sobald es das Wetter zulässt, sollen die Arbeiten starten.

Mit der Gestaltung des Umfelds des neuen Rathauses am Dom wird das Großprojekt abgeschlossen. Die Bauarbeiten umfassen den Bereich von der oberen Schloßstraße über das Schloßgässchen zum Innenhof des Rathauskomplexes einschließlich Rathausplatz bis zur Wilhelmstraße. Wie Bürgermeister Peter Klär erläuterte, soll die Maßnahme mit einem Investitionsvolumen von rund 236 000 Euro bei geeigneter Witterung von einer einheimischen Firma umgehend in Angriff genommen werden und etwa 70 Arbeitstage in Anspruch nehmen. Für den Verwaltungschef bedeutet die ansprechende Neugestaltung des Rathausbereiches eine Aufwertung der Innenstadt auch in touristischer Hinsicht.

Zwischen dem Rathaus und dem Haus Schaadt/Hallauer wird das Schloßgässchen als Fußweg von der Schloßstraße zum Innenhof des Rathauses in Richtung Mott angelegt. Die Begehbarkeit gewährleisten eine Treppe aus Basalt-Lava-Stufen und eine Rampe mit Natursteinpflaster. Der Höhenunterschied wird durch eine Mauer aus Stahlbeton gesichert.

Über den Innenhof erreicht man den behindertengerechten Eingang. Der Innenhof wird barrierefreie gestaltet und wird mit Platten aus Basalt-Lava im Format 30 mal 30 Zentimeter befestigt.

Von der Grabenstraße zum Innenhof des Rathauses entsteht ein weiterer Fußweg mit einer Länge von 50 Metern, der ebenfalls mit Platten aus Basalt-Lava belegt wird. Die Teilstrecke des Weges westlich des tieferliegenden Rathauses stützt eine Mauer aus Betonfertigteilen. Von der Wilhelmstraße führt die neu zu bauende Zufahrtsstraße bis zur Rückseite des Rathauses und den Anwesen Nummer 8 und 10 in der Schloßstraße. Hier wird ein Behindertenparkplatz angelegt.

Im Zuge der Bauarbeiten erhält der Bereich eine neue Straßenbeleuchtung mit zehn LED-bestückten Lichtstehlen. Im fußläufigen Bereich ist eine Effekt-Beleuchtung in den Regenrinnen vorgesehen. Die Kosten der modernen Straßenbeleuchtung belaufen sich nach Mitteilung der Stadtverwaltung allein auf rund 51 000 Euro.