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Leser rettet SZ vor Buchstabenverlust

Leser rettet SZ vor Buchstabenverlust

Dieser Bericht ist noch auf der alten Tastatur verfasst worden. Sollte es folglich zu Ungereimtheiten kommen: Mit der Installation der neuen mögen diese ausgeräumt sein.Jochen Klein stiftete eine nagelneue.

Denn ihm war in der Dienstagsausgabe der St. Wendeler Zeitung aufgefallen, dass es zu fatalen Buchstabenverlusten in einer Polizeimeldung gekommen war. So hatte sich ein Mann statt im Rausch im Rauch eine Messer-Attacke eingebildet. Das s war irgendwie abhanden gekommen. Auch bei der Entschuldigung zu diesem Tippfehler haperte es an Buchstaben. So empfahl der 42-jährige Geschäftsmann dem Redaktionsteam den Kauf des Buchstaben ü, der in der SZ-Antwort auf seinen Fehlerhinweis auf der lokalen Internetsete bei Facebook fehlte.

Kein Scherz: Kurz darauf stand Klein in der bemitleidenden Redaktion, um den Journalisten aus der Patsche zu helfen: Er brachte eine Tastatur mit garantiert allen für die deutsche Sprache notwendigen Buchstaben vorbei und installierte sie auf der Stelle. Die Kollegen im Büro versicherten zeitgleich, sorgsamer mit dem neuen Gerät und der deutschen Rechtschreibung umzugehen.