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Kranzniederlegung durch den Ortsvorsteher der Kernstadt St. Wendel

Volkstrauertag im Landkreis St. Wendel : Es war ein sehr stilles Gedenken

Auch der Volkstrauertag am Sonntag stand im Zeichen der Corona-Pandemie. Die Ortsvorsteher legten Kränze nieder – doch gemeinhin ganz ohne Publikum. So beispielsweise auch in St. Wendel.

Immer im November und immer zwei Wochen vor dem ersten Adventssonntag wird am Volkstrauertag der Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft gedacht. Ursprünglich war der Volkstrauertag nach dem Ersten Weltkrieg (1919) eingeführt worden, um der getöteten deutschen Soldaten in diesem Krieg zu gedenken. Inzwischen wird am Volkstrauertag aber an die Toten beider Weltkriege sowie an Opfer von Terror, Rassismus und Antisemitismus erinnert.

So sieht der Kranz am Ehrenmal am Bliestaldom in Bliesen aus – das Foto ein Bild von SZ-Leserreporter Werner Möller. Foto: Werner Möller

Im St. Wendeler Land wurden die meisten Gedenkveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Vielerorts gab es aber ein stilles Gedenken, auch Kränze wurden niedergelegt – allerdings ohne Publikum. Der Ortsvorsteher der Kernstadt St. Wendel, Kurt Wiese, bedauerte das außerordentlich. „Dennoch ist dieser Gedenktag wichtig, er soll zudem Mahnung zur Versöhnung, der Verständigung und dem Frieden in der Welt sein“, sagte der Ortsvorsteher. Er legte am Ehrenmal auf dem St. Wendeler Friedhof sowie am Ehrenmal in St. Wendel-Alsfassen je einen Kranz nieder.