1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. St. Wendel

Konzert des Musikvereins Winterbach

Jahreskonzert : Musikverein entführt in die „Mountains“

In Winterbach steht das Jahreskonzert an. Erstmals führt hierbei Christoph Schorr den Dirigentenstab.

Unter dem Motto „Mountains“ (übersetzt Berge, Anmerkungder Redaktion) präsentiert der Musikverein Winterbach sein Jahreskonzert am Samstag, 4. Mai, 19.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle Winterbach. Mit ihrem neuen Dirigenten Christoph Schorr wollen die Musiker  hoch hinaus. Das Große Orchester des Vereins befasst sich nun vor allem mit der Sinfonischen Blasmusik.

Eröffnet wird das Konzert von der Jugend des Vereins. Im Anschluss erwarten den Zuhörer in der ersten Hälfte sinfonische Klänge mit „The Falls“ von Rossano Galante. Das Werk beschreibt die Wasserfälle, die in Kaskaden über felsiges Gelände hinabstürzen. Spritzige Fanfaren veranschaulichen das Wasser, wenn es vorwärts stürzt.

Weiter geht es mit der „Appalachian Overture“ von James Barnes und „Homeland“ von Otto M. Schwarz. Diese Stücke beschreiben das Motto „‚Mountains“ in perfekter Weise. Das kraftvolle Stück von Barnes gehört zu den bekanntesten Blasorchester-Kompositionen der zurückliegenden Jahre und gehört sogar zu den Top-100-Blasorchester-Kompositionen in Japan. Die Ouvertüre enthält zahlreiche Melodien, deren Ursprung man in der Folklore suchen würde, die jedoch allesamt Eigenkreationen von  Barnes sind. Ebenso enthält das Werk einige Solopassagen. Der Mittelteil erinnert an die Art von Folklore, die im Südosten Amerikas üblich ist, wo die Appalachian Mountains liegen.

Mit „Homeland“ setzte der österreichische Komponist Otto M. Schwarz der Schönheit seiner Heimat ein musikalisches Denkmal. Das Werk beschreibt das Gebiet Hohe Tauern, das nach amerikanischem Vorbild 1913 zum ersten Naturpark Europas erklärt wurde. Dass die alten Berge, Gletscher, die einheimischen Tierarten und die Krimmler Wasserfälle ein beeindruckendes Naturschauspiel bieten, das es zu schützen gilt, kann man aus der  Musik von Schwarz sehr gut heraushören. Es folgt die Rhapsody „Funiculì – Funiculà“von Luigi Denza, der damit die Eröffnung der Seilbahn auf den Vesuv feierte.

In der zweiten Hälfte stehen unter anderem  Film-Märsche von John Williams auf dem Programm: „Harry Potter“, „Der weiße Hai“, „Star Wars“ und „‚Indiana Jones“. Stolze 50 Mal wurde Williams für einen Oscar nominiert und hält damit den Weltrekord unter noch lebenden Künstlern. Die Musik des Musicals „Chess“ wurde von Benny Andersson und Björn Ulvaeus, den männlichen Mitgliedern der schwedischen Popgruppe Abba, komponiert. Auch an die Musik der Band Toto wird in dem Konzert erinnert. Der Vereinsvorsitzende Jörg Luther freut sich auf zahlreiche Konzertbesucher und betont: „Für jeden Geschmack ist dieses Jahr etwas dabei.“