Kolumne apropos Skurriles bis zum Schluss

Wow! Was für ein Spiel. Mit einem WM-Finale, das seinem Namen alle Ehre macht, geht dieses wohl umstrittenste Turnier der Fußballgeschichte zu Ende. Mit einem verdienten Sieger, Argentinien und seinem Superstar Lionel Messi.

 Kommentarkopf, Foto: Robby Lorenz

Kommentarkopf, Foto: Robby Lorenz

Foto: Robby Lorenz

So weit, so gut. Dennoch war es kein Turnier, wie jedes andere. Von Beginn an gab es Unstimmigkeiten, Korruption, Skandale über miserable Arbeitsbedingungen und Tote beim Bau der Stadien. Es wurde von der vermeintlichen Intoleranz der Katarer gegenüber Minderheiten und Homosexuellen berichtet; es gab die unnötige Diskussion um die One-Love-Binde und vieles mehr. Es war eine skurrile WM von A bis Z. Eine WM der Absurditäten, die sich bis nach dem Schlusspfiff des Finals hinzogen. Was für ein Bild: anstatt den frisch-gebackenen Weltmeister Lionel Messi in seinen Nationalfarben den WM-Pokal in die Höhe recken zu lassen, bekommt er ein für die arabische Welt typisches Gewand, den sogenannten Bischt umgelegt. Absurd. Für mich nur noch durch eines zu toppen. Die letzte Hymne der ARD-WM-Live-Übertragung: Driving home for Christmas... noch Fragen?!

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