Joyful Spirit begeistert beim Gospelkonzert in der Missionshauskirche

St Wendel · Mit einem mitreißenden Gospelkonzert in der St. Wendeler Missionshauskirche ehrte der aus Ostbelgien stammende Gospelchor Joyful Spirit den ebenfalls von da stammenden Pater Joseph Timmermann, der nach einem Schlaganfall in St. Wendel seinen Lebensabend genießt.25 Stücke gaben die Sänger aus Belgien , den Niederlanden und Deutschland zum Besten.

 Mitreißend und lebensbejahend: So präsentierte sich der Gospelchor Joyful Spirit. Foto: Mohr

Mitreißend und lebensbejahend: So präsentierte sich der Gospelchor Joyful Spirit. Foto: Mohr

Foto: Mohr

Der Chor lebe von der Internationalität im Dreiländereck nicht weit von Aachen, und sei ein Stück gelebtes Europa. Pater Timmermann und Maria Hermanns verbindet nicht nur die gemeinsame Heimat in Belgien , sondern auch gemeinsame Wurzeln in der Mission in Afrika, wo Timmermann acht Jahre gewirkt habe. So war das Repertoire auch bunt gemischt von klassischen Gospelstücken wie "Halleluja, Christ is born" bis hin zu afrikanischen Klängen und rockigen Tönen.

Das erste Stück des Konzerts war denn auch ein Geschenk in Afrika an Maria Hermanns, damals handschriftlich auf einem Zettel verfasst. Der Joyful-Spirit-Gospelchor sei der einzige, der dieses Stück aufführt.

Ähnlich das Stück Nesa Mubo, das der Pater als Präsent zu Weihnachten bekam. Der 1933 in Raeren/Belgien geborene Pater lebt seit zwei Jahren in St. Wendel .

Die Chorleiterin forderte zum Mitmachen auf: "Freuen Sie sich und trauen sie sich. Das Gebet ist kein Trauerspiel."

Schon während des Soundchecks vor dem Konzert waren viele Plätze besetzt, es gab während der Probe spontan Applaus. Begleitet wurde der Chor von Hannes vom Stein am Piano und Glodi Omokoko-Odimba am Schlagzeug.