Hilfe kann auch Schule machen

Das Prozedere mit Schultüte und Gottesdienst muss für sie fremd gewesen sein. Fremd sind für Flüchtlingskinder , die diesen Sommer im Landkreis St. Wendel eingeschult wurden, auch die Sprache und die Kultur.

34 waren es laut Bildungsministerium. Mittlerweile besuchen 35 Flüchtlingskinder die Grundschulen im Landkreis (Stand: 23. September).

Die meisten Jungen und Mädchen aus Ländern wie Syrien oder Eritrea besuchen die Grundschule Nikolaus-Obertreis in St. Wendel , nämlich sieben, sechs Kinder sind es in der Grundschule in Oberkirchen, jeweils fünf in Oberthal und Hasborn-Dautweiler, je drei in Marpingen und Nohfelden, je zwei in Bliesen und Furschweiler sowie je ein Kind in Niederkirchen und Theley.

Die Zahlen für Flüchtlinge an weiterführenden Schulen liefert die Pressestelle des Landkreises St. Wendel (Stand: 14. September). 112 waren es zum Stichtag. Die meisten Flüchtlingskinder betreut derzeit die Gemeinschaftsschule Türkismühle mit 29, gefolgt von der in St. Wendel mit 25. 21 sind es am Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum, jeweils zwölf an den Gemeinschaftsschulen in Marpingen und Theley. Zehn Flüchtlingskinder werden an der Gemeinschaftsschule Freisen unterrichtet, drei am Gymnasium Wendalinum.