Heizungen sollen effizienter werden

Heizungen sollen effizienter werden

Auf Waschmaschinen, Kühlschränken und mittlerweile auch Staubsaugern kennt man sie bereits: die EU-Energieeffizienzkennzeichnung, kurz EU-Label genannt. Eine solche Kennzeichnung gibt es nun auch für Heizungen.

Ab diesem Samstag, 26. September gilt das sogenannte EU-Label nun auch für Heizungsanlagen, Warmwasserbereiter und -speicher. Gleichzeitig treten bestimmte Mindestanforderungen an die Energieeffizienz der Geräte in Kraft. Mit seiner Hilfe sollen Geräte, die Energie verschwenden, nach und nach vom Markt verschwinden.

Das Label hat neun Effizienzklassen von A++ bis G, die auf der bekannten Skala von grün nach rot abgetragen werden. Die Logik ist die gleiche wie bei Waschmaschinen : Je grüner der Balken, desto effizienter das Gerät.

Neben der EU-Kennzeichnung wird es ab 2016 eine deutsche Kennzeichnung für bereits installierte Bestandsgeräte geben. Die neuen Mindesteffizienzanforderungen führen dazu, dass Anlagentypen, die sie nicht erfüllen können, vom Markt verschwinden, weil sie nicht mehr in den Vertrieb gebracht werden dürfen. Dies gilt beispielsweise für die bisher noch verbreiteten, jedoch technisch nicht mehr zeitgemäßen Niedertemperaturkessel. Bei Fragen zu Heizungsanlagen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell.

Beratungen in St. Wendel: Tel. (0 68 51) 8 09 19 22. In Tholey: Tel. (0 68 53) 50 80.

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