Halloween in der City : Wenn’s plötzlich schaurig wird in St. Wendel

Zum siebten Mal wird am 31. Oktober „Halloween in der City“ gefeiert. Hier ist Gruseln Programm.

(red)  In seine verflixte, siebte Auflage startet  „Halloween in der City“. Einmal mehr erstrahlt St. Wendel in einem ganz anderen Licht, will Gruselfans in seinen Bann ziehen. Los geht es am Donnerstag, 31. Oktober, ab 17 Uhr. Dann quillt in der Oberstadt zwischen Rathaus und Saalbau farbiger Rauch aus den Kellern, verzweifelte Hilfeschreie hallen durch das Dunkel. Zombies, Geister, Hexen, Magier und andere seltsame Gestalten erwachen aus ihrem Sommerschlaf und greifen nach der Macht. Wie ein Sprecher berichtet, haben sich Bürgermeister Peter Klär (CDU) und sein unerschrockenes Team einiges einfallen lassen, damit Gruselfans auf ihre Kosten kommen sollen.  „Die bisherigen Auflagen des Open-Air-Vergnügens haben voll eingeschlagen. Wir präsentieren neue Attraktionen, Licht- und 3D-Effekte“, macht der Rathauschef neugierig.

Auf der Bühne am Cusanushaus zeigt Meister Eckart aus Ulm um 19 Uhr einen gruseligen Mix aus Fakir-Show und Zauberei für Kinder. Später gibt es auch zwei Shows speziell für Erwachsene. Da rammt sich der Meister genüsslich einen langen Nagel in die Nase, schluckt Feuer und stolziert auf messerscharfen Glasscherben daher. Gegenüber können sich Besucher  im Schminkzelt das rechte Halloween-Make-up verpassen lassen und sich dann nebenan auf der SR-1-Bühne fotografieren lassen. Das entsprechende Foto gibt’s gleich kostenlos dazu. Am Saalbau spielen ab 18.30 Uhr Giesbert und  Rudi nicht nur irische Folksongs und am Wendelinusbrunnen rocken ab 19 Uhr Bumi & the Mooncrackers. Sie präsentieren einen Mix aus aktuellen und schon etwas älteren Songs.

Derweil überraschen drei XXL-Ratten mit großem musikalischen Talent. „Ratata – die Rattenfanfare“ hat laut Organisator Georg Lauer erstmals den Weg ins nördliche Saarland gefunden und zieht musizierend durch die Oberstadt. Als knallige Nagerband spielen sie rattig-scharfe Musik. An der Basilika zeigen die Feuerkünstler von Societas Draconis gegen 20 Uhr und 22.30 Uhr ihre brandheiße Show. An der Alten Stadtmauer wird erstmals eine Geisterbar mit schummrigen Lichteffekten eingerichtet. „Hier können die Besucher gemütlich verweilen und nebenbei tolle Selfies machen“, sagt Lauer.

Meister Eckart, ein Magier aus der düsteren Ecke. Foto: Gog Concept

Dann warnt der Organisator noch vor einem riesigen, haarigen schwarz-weißen Wesen, das herumschlürft. Außerirdischer oder Mega-Insekt? Das wird nicht verraten, seltsam und zum Fürchten soll es sein.  Auch im Innenhof des Dom-Hotels wird Halloween gefeiert: Dort spielt ab 21 Uhr die Coverband Balon. Sie hat Musik aus dem Rock- und Popbereich dabei. Der Eintritt zum Open-Air-Grusel ist kostenfrei.

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