Gegenseitige Hilfe ist gefragt

St. Wendel. Zu den vielen Veranstaltungen des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) in St. Wendel gehört auch seit Jahren das integrative Schülerfest. Dabei kommen die Schüler der Klassenstufen fünf bis zehn des AJG und die Schüler aus verschiedenen Förderschulen zusammen, diesmal insgesamt 100 aus St. Wendel, Baltersweiler, Dirmingen und Neunkirchen

St. Wendel. Zu den vielen Veranstaltungen des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) in St. Wendel gehört auch seit Jahren das integrative Schülerfest. Dabei kommen die Schüler der Klassenstufen fünf bis zehn des AJG und die Schüler aus verschiedenen Förderschulen zusammen, diesmal insgesamt 100 aus St. Wendel, Baltersweiler, Dirmingen und Neunkirchen.

Himmelsleiter erklimmen

Das Motto "Sich trauen und dem anderen vertrauen" zog sich auch diesmal wieder wie ein roter Faden durch die Bewegungs- und Begegnungsspiele.Angesagt waren Kistenklettern, das Erklimmen der Himmelsleiter, das fachgerechte Nutzen von Bergsteigerseilen, Bogenschießen, Fußballspielen und Schminken. Nicht ganz einfach war es, sich auf einem Rollstuhlparcours flott fortzubewegen. Besonders beim Klettern war die gegenseitige Hilfe gefragt. Die häufigsten vertrauensbildenden Worte waren dabei "Keine Angst", "Lass' dich fallen" und "Wir fangen dich auf".

Das Musical "Janas Sommer" überzeugte durch das unkomplizierte Miteinander der Darsteller.

Dieses integrative Schulfest war ein Bestandteil des so genannten "Compassionsprojektes" beim AJG. Bei diesem Projekt gehen Schüler und Schülerinnen der Oberstufe regelmäßig in Einrichtungen, in denen Menschen leben und arbeiten, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Eingebunden sind bereits Schüler ab der Klassenstufe fünf, indem sie bei diesen besonderen Schulfesten mitwirken.

Zu dem jüngsten Fest waren auch der Landtagsabgeordnete Hermann Scharf und der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald gekommen. gtr