1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. St. Wendel

Fußball-Landesligist FC Blau-Weiß St. Wendel empfängt die SF Güdesweiler

Fußball-Landesliga : Der Ex-Trainer kommt zum Derby nach St. Wendel

„Derby-Tage“ beim FC Blau-Weiß St. Wendel.

Zunächst empfängt der Fußball-Landesligist an diesem Sonntag, 15 Uhr, die SF Güdesweiler, drei Tage später steht um 19 Uhr das Pokal-Duell beim Kreisligisten SV Leitersweiler an.

„Güdesweiler ist der Gegner, der uns in der Liga geographisch am nächsten liegt. Deshalb würde ich das als Derby bezeichnen“, sagt FC-Spielertrainer Stefan Schön. „Zusätzlich war ja Güdesweilers Trainer Frank Backes schon bei uns als Übungsleiter tätig. Deshalb steckt da besondere Brisanz drin.“ Backes stand bei der damaligen SG St. Wendel von Sommer 2017 bis Frühjahr 2018 unter Vertrag – und wurde von Schön abgelöst.

St. Wendel ist vor dem Duell Tabellen-Vierter. „Mit dem Start bin ich zufrieden. Wenn man sechs von neun möglichen Punkten holt, kann man sich nicht beschweren“, erklärt Schön und ergänzt augenzwinkernd: „Wenn dieser Schnitt in den kommenden Spielen so bleiben würde, wäre ich zufrieden.“

Mit einem Schnitt von zwei Punkten pro Spiel kalkuliert Schön jedoch nicht wirklich. Dieser Schnitt würde bedeuten, dass die Blau-Weißen am Saison-Ende ziemlich weit vorne landen würden. Das ist nicht das ausgegebene Ziel. Vielmehr will Schön die aktuelle Runde als „Übergangsjahr“ nutzen, um das junge Team weiterzuentwickeln (wir berichteten).

Beim FC wieder mit an Bord ist seit Saisonbeginn Offensivspieler Mathias Zeyer. Der 22-Jährige, der weite Teile der Vorsaison wegen einer Kreuzband-Verletzung verpasste, hat schon vier Mal getroffen. „Dass er wieder spielen kann, ist für uns ganz wichtig“, freut sich Schön. „Mathias hat einem enormen Willen – und damit reißt er seine Mitspieler mit.“

Güdesweiler ist dagegen nicht so gut aus den Startlöchern gekommen. Neu-Trainer Backes hatte vor der Runde angekündigt, dass er vor allem das Defensiv-Verhalten verbessern will. Dies sei aber wegen der geringen Anzahl an Innenverteidigern im Kader schwierig. Tatsächlich konnte diese „Baustelle“ auch noch nicht behoben werden. Mit einem Punkt und 18 Gegentreffern sind die SF vor dem Derby Letzter.