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Fußball-Landesliga: Saisonvorschau SV Kirrberg

Fußball-Landesliga : Der größte Wunsch ist: Endlich mal durchspielen

Es gab keine Abgänge, dafür vier neue Spieler: Fußball-Landesligist SV Kirrberg geht mit einem größeren Kader in die neue Saison. Der Trainer hält sich in Sachen Zielsetzung dennoch zurück.

Nur selten kommt es vor, dass eine Fußball-Mannschaft vor einer neuen Saison keinerlei Abgänge zu beklagen hat. In diesem Sommer war dies beim Landesligisten SV Kirrberg der Fall. Zusätzlich konnte der Kader auf breitere Füße gestellt werden. Denn mit Jan Ruffing (SV Schwarzenbach), Jwan Hamo (SV Reiskirchen), Justus Lill (FC Palatia Limbach) sowie Lukas Reichhart (FSV Jägersburg II) konnte Kirrbergs Trainer Torsten Dahmer gleich vier Neuzugänge begrüßen.

„Wir wollen den Aufbau weiter vorantreiben und eine ordentliche Platzierung erreichen. Was genau für uns drin ist, wird man aber erst noch sehen“, will Dahmer seine Mannschaft nicht zu sehr unter Druck setzen. Zumal nach der langen Corona-Zwangspause die genaue Leistungsfähigkeit der einzelnen Mannschaften nicht wirklich gut einzuschätzen sei.

Auch in Sachen Meisterschaftsfavoriten will sich der Kirrberger Trainer daher mit Prognosen zurückhalten. Er traut allerdings „am ehesten“ dem SV Furpach und dem FSV Jägersburg II den Sprung in die Verbandsliga Nordost zu. „Letztlich ist es aber für alle Mannschaften gleich: Man muss erst wieder manierlich in die Gänge kommen. Ich denke, dass es daher gerade zu Saisonbeginn einige Überraschungen geben wird“, meint Dahmer.

Wichtig sei es, muskuläre Verletzungen zu vermeiden und die Spieler wieder „Stück für Stück“ an die frühere Form heranzuführen. Einen längerfristigen Ausfall hat Kirrberg ohnehin noch zu beklagen: Mittelfeldspieler Johannes Krämer muss noch „zwei, drei Monate lang“ pausieren. Er plagt sich mit Hüftproblemen herum.

Trainer Dahmer würde es sich „natürlich wünschen, so gut wie in der vergangenen Saison aus den Startlöchern zu kommen“. Dabei konnten die Kirrberger bis zum vorzeitigen Saison-Abbruch aufgrund der Corona-Pandemie von ihren sieben Partien immerhin vier gewinnen, außerdem gab es ein Unentschieden. Der zwischenzeitliche Rang vier sei zwar nur eine Momentaufnahme gewesen, „doch man hat gesehen, dass wir mittlerweile viel mehr Konstanz im Spiel haben. Daran wollen wir nun anknüpfen. Und natürlich ist die Hoffnung groß, dass wir nach zwei vorzeitig abgebrochenen Runden nun endlich mal durchspielen können“, betont der 44-Jährige.

Den Saisonauftakt bestreitet Kirrberg am Sonntag, 8. August, 15 Uhr, bei der SVG Bebelsheim-Wittersheim. Eine Woche später kommt die SG Blickweiler-Breitfurt nach Kirrberg.

Die Testspiele des SV Kirrberg: SV Kirrberg - SV Bexbach 3:3; FV Bruchmühlbach - SV Kirrberg 3:3; Sonntag, 1. August, 17 Uhr: SV Kirrberg - SV Kirkel.