Fußball-Landesliga „Topspiel-Wochen“ für den FC Blau-Weiß St. Wendel

St Wendel · Kann Fußball-Landesligist FC Blau-Weiß Wendel am Führungsduo der Liga dranbleiben? Diese Frage wird sich für den Tabellenfünften in den beiden kommenden Spielen beantworten: An diesem Sonntag um 15 Uhr empfängt der FC den Tabellenzweiten VfL Primstal II, am darauf folgenden Samstag, 18.30 Uhr, sind die Kreisstädter bei Spitzenreiter SG Nohfelden-Wolfersweiler zu Gast.

 Stefan Schön

Stefan Schön

Foto: Marvin Stutz

Als Saisonziel hatte Blau-Weiß-Trainer Stefan Schön vor der Saison angegeben, dass er sein junges Team weiterentwickeln wolle. „Auch Entwicklung braucht aber ein gewisses Maß an Spannung – und die hast du nicht, wenn du um Platz acht oder neun spielst. Deshalb wollen wir, so lange es geht, oben dran bleiben“, erklärt der 32-Jährige.

Mit dem Saisonverlauf ist er zufrieden – mit einer Ausnahme. „In den beiden letzten Partien haben wir acht Gegentore kassiert. Da war die Defensiv-Leistung des ganzen Teams nicht stabil“, moniert der Übungsleiter. Dies führte auch dazu, dass St. Wendel am vergangenen Samstag in seinem neunten Saisonspiel die zweite Niederlage kassierte – mit 3:5 beim neuen Tabellendritten SG Neunkirchen-Selbach.

Dadurch wuchs der Rückstand des FC auf das Führungs-Duo auf fünf Zähler an. Vor diesem Rückschlag sah Schön sein Team auf einem guten Weg. „Ich glaube, dass viele unserer jungen Spieler schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben“, erläutert der 32-Jährige. Als Beispiel führt er Luca Schmitt an. Der 18-Jährige hat – ebenso wie seine Teamkollegen Quentin Dosenbach und Marvin Stutz – bereits fünf Saisontreffer erzielt. „Luca kann eigentlich noch in der A-Jugend spielen. Wenn man ihm zuschaut, könnte man aber den Eindruck gewinnen, dass er schon jahrelang in der Landesliga spielt“, freut sich Schön.

Jahrelang in der Landesliga spielen möchte der Verein dagegen nicht mehr. Der Club würde gerne – zwar noch nicht in dieser Saison, aber in den Jahren danach – in die Verbandsliga: „Als Kreisstadt und mit unserer schönen Anlage sollte es mittelfristig schon unser Ziel sein, eine Liga höher zu spielen“, findet Schön.

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