Fürs Saarland nach Kiel

Sarah Grandke und Annabel Maisl haben sich für die dritte Runde der 26. Internationalen Biologieolympiade qualifiziert. Die Beiden sind Schülerinnen des Cusanus-Gymnasiums St. Wendel

Die 26. Internationale Biologieolympiade (IBO 2015) geht im Februar in die dritte Runde. Von den anfänglich rund 1500 Teilnehmern aus ganz Deutschland haben sich die 45 besten für die Ausscheidung am IPN (Institut der Pädagogik der Naturwissenschaften) in Kiel qualifiziert. Mit Sarah Grandke und Annabel Maisl sind zwei der vier erfolgreichen saarländischen Teilnehmer Schülerinnen des Cusanus-Gymnasiums St. Wendel .

In den kommenden drei Wochen werden Annabel und Sarah zahlreiche Vorbereitungsseminare in Physiolgie, Biochemie, Molekulargenetik, Botanik und Zoologie und weiteren Fachgebieten absolvieren, um sich auf das mehrtägige Auswahlverfahren in Kiel vorzubereiten. Neben breitem Fachwissen wird dort von den Teilnehmern auch Erfahrung im Experimentieren und die routinierte Anwendung verschiedener Nachweismethoden verlangt. Ein vierköpfiges Team wird dann im Sommer 2015 Deutschland bei der Internationalen Ausscheidung in Kopenhagen vertreten.

Die Internationale Biologieolympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb, an dem sich weltweit über 60 Nationen beteiligen. Jede der teilnehmenden Nationen entsendet vier Schülerinnen oder Schüler , die in Theorie und Praxis in einem Gastgeberland Gold, Silber oder Bronze erringen können. In Deutschland verläuft der Wettbewerb über vier Ausscheidungsrunden und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Annabel Maisl hat sich zusätzlich für die 13. Europäische Science-Olympiade (EUSO) im April 2015 in Österreich qualifiziert. Die EUSO ist ein naturwissenschaftlicher Gruppen-Wettbewerb, bei dem Dreierteams aus den Fächern Biologie, Chemie und Physik zusammen fächerverbindende experimentelle Fragestellungen bearbeiten.