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Für die Stadt St. Wendel: Gefahrenkarten sind im Internet verfügbar

Für die Stadt St. Wendel : Gefahrenkarten sind im Internet verfügbar

Im September 2019 haben die Kreisstadt St. Wendel und das Ingenieurbüro Pro-Aqua aus Aachen mit den Arbeiten zum Vorsorgekonzept für Hochwasser- und Starkregenereignisse begonnen.

„Die erste große Phase ist nun mit der Erstellung der Hochwassergefahrenkarten für die besonders gefährdeten Gewässer im Stadtgebiet und Starkregengefahrenkarten für alle Stadtteile abgeschlossen“, teilt eine Sprecherin der Kreisstadt mit. Dazu seien die Gewässer vermessen und mit hydraulischen Modellen die Überflutungen aus Flusshochwasser und Starkregen ermittelt worden. Mit den Verantwortlichen der Stadt (unter anderem Umweltamt, Tiefbauamt, Feuerwehr, Ortsvorsteher) gab es von Februar bis Juni Ortsbegehungen in den Stadtteilen. Die Berechnungen wurden geprüft und erste Ideen entwickelt. Die Hochwassergefahrenkarten und die Starkregengefahrenkarten können auf der Internetseite der Kreisstadt St. Wendel heruntergeladen werden.

Mit dem Grundgedanken „Was können wir in unseren hochwasser- und starkregenbedrohten Stadtteilen tun, um Hochwasserschäden gering zu halten?“ werden in der nächsten Phase stadtteilbezogene Vorsorgekonzepte mit Beteiligung der betroffenen Bevölkerung aufgestellt, die nach und nach umgesetzt werden sollen. „Dazu finden in den Stadtteilen Workshops oder Bürgerversammlungen statt, in denen die Gefahrenkarten vorgestellt und besprochen werden“, erläutert die Sprecherin. Mit den Betroffenen zusammen werden Erfahrungen gesammelt sowie Ideen und Vorschläge zu möglichen Schutzmaßnahmen erarbeitet und diskutiert. Die Umsetzbarkeit der Maßnahmen wird geprüft (beispielsweise Kosten und Flächenbedarf) und abschließend zu Vorsorgekonzepten zusammengestellt.

Die Arbeiten zum Vorsorgekonzept für Hochwasser- und Starkregenereignisse sollen 2021 abgeschlossen werden.