Workshop Arbeiten mit Harry Potter und Sherlock

St Wendel · Beim Film-Workshop im Englisch-Kurs am Gymnasium Wendalinum in St. Wendel gab es nicht nur Popcorn als Überraschung.

 Die Cineasten-Truppe. Als Filmgrundlage dienten beim Workshop ein Film aus der Harry Potter-Reihe und eine Sherlock Holmes-Verfilmung.

Die Cineasten-Truppe. Als Filmgrundlage dienten beim Workshop ein Film aus der Harry Potter-Reihe und eine Sherlock Holmes-Verfilmung.

Foto: Alexander Besch

Am Gymnasium Wendalinum fand ein Filmworkshop der Oberstufe statt, teilt ein Sprecher der Schule in einer Pressemitteilung mit. Eigentlich könnte Filmanalyse so viel Spaß machen, endet aber oft in trockener Theorie. Deshalb wollten die beiden Englischkurse der Klassenstufe zwölf einen Wochenend-Filmworkshop in der Schule derart gestalten, dass die Lehrplanreihe mit praktischer Arbeit abgerundet wird.

Als Filmgrundlage dienten die beiden Filme „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ sowie „Sherlock Holmes – A Study in Pink“. Nach einer kurzen Einstimmung und Einführung durch die beiden Fachlehrerinnen Anne Bock und Anika Jung gingen die Schüler in Kleingruppen sofort selbst an die Arbeit.

„Mit viel Eigeninitiative haben die Schüler Kameraeinstellungen und deren Bedeutung, inhaltliche Aspekte und deren Adaption sowie Charakterdarstellungen so erforscht, wie sie es zuvor in der Theorie erlernt hatten“, stellte Jung zufrieden fest.

Doch was wäre Film ohne Popcorn? Um also die Motivation am Wochenende sicherzustellen, gab es für alle frisch gemachtes Popcorn; und dabei sollte es nicht bleiben, heißt es in dem Pressebericht weiter: Nach einer umfangreichen Mittagspause mit Pizza spendierte Schulleiter Alexander Besch unangekündigt Eis für alle. „Das war für die Schüler eine schöne Überraschung“, freuten sich die beiden Kolleginnen, die auch eingeladen waren. Ordentlich gestärkt ging es dann in die Abschlusspräsentationen. Hier stellten die Cineasten ihre sehr gründlich erarbeiteten Ergebnisse dem Plenum vor und forderten die Zuhörer zu Diskussionen heraus. „Mit diesem lebhaften Austausch ging ein sehr produktiver Workshop in angenehmer Arbeitsatmosphäre mit tollen Kursteilnehmern leider viel zu schnell zu Ende“, resümierten die beiden Englischlehrerinnen zufrieden.