Farbenfrohe und düstere Kunst

St. Wendel. Auf dem Wendelinushof in St. Wendel ist zurzeit eine neue Bilderausstellung zu sehen. Markus Nikolaus Kaster aus Nohfelden stellt noch bis Ende Februar seine Exponate in der Hofküche aus. Beim Werkstattzentrum für behinderte Menschen der Lebenshilfe sind in der Hofküche des Wendelinushofes in St. Wendel bis Sonntag, 28

St. Wendel. Auf dem Wendelinushof in St. Wendel ist zurzeit eine neue Bilderausstellung zu sehen. Markus Nikolaus Kaster aus Nohfelden stellt noch bis Ende Februar seine Exponate in der Hofküche aus. Beim Werkstattzentrum für behinderte Menschen der Lebenshilfe sind in der Hofküche des Wendelinushofes in St. Wendel bis Sonntag, 28. Februar, ausdrucksstarke und bunte, aber auch düstere Gemälde aus Acryl und Ölfarben von Markus Nikolaus Kaster zu bewundern. Die abstrakten Exponate aus handbespannter Leinwand von Markus Nikolaus Kaster waren bereits unter anderem im Rathaus Freisen, Musikhaus Mohr und bei Toyota Heisel ausgestellt. Kaster wurde 1965 in Trier geboren und lebt heute in Nohfelden. Seine Leidenschaft zu dem bildnerischen Gestalten und Malen begann vor einigen Jahren. So entstanden viele außergewöhnliche Bilder, die für Kaster eine Ausdrucksmöglichkeit darstellen. Unter dem Titel "Seelenbewegende Bilder" gewährt der Künstler einen Einblick in sein Schaffen mit Acrylfarben, Ölfarben und Naturmaterialien. Doch der Maler lässt auch verschiedene Gegenstände in seine Kunstwerke einfließen. So findet man Exponate mit Gummibärchen und Zeitungsausschnitten, was zeigt, dass Kasters Fantasie keine Grenze gesetzt ist. Malen mit Instinkt"Ich male mit praktisch allem, was mir zur Verfügung steht: Federn, Blättern, meinen Händen, aber selbstverständlich nehme ich auch den einen oder anderen Pinsel zur die Hand", erklärt Kaster. "Was aus meinen angefangenen Werken mal wird, weiß ich im Voraus nie, ich lasse es entstehen, male nach meinem Instinkt und aus dem Bauch heraus," so Kaster. "Was die Betrachter später in meinen Bilder erkennen sollen, möchte ich nicht vorschreiben, ich bin nicht der Zensor des Auges", so Kaster weiter. Seine Inspiration nimmt der "Überlebens-Künstler", wie er sich selbst nennt, aus besonderen Augenblicken des Seins. Andere Hilfsmittel benötigt er nicht, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Bilder können auch gekauft werden. red