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Ein besinnliches Fest mit den Lieben

Ein besinnliches Fest mit den Lieben

Für die meisten Teilnehmer der SZ-Umfrage zu Ostern gibt es nichts Schöneres, als die Feiertage mit der Familie zu verbringen.

Wir sind mittendrin in den Osterfeiertagen. Vier freie Tage, von Karfreitag bis Ostermontag - zumindest für die meisten. Ist das aber alles, was diese Zeit bedeutet? In einer Blitzumfrage wollten wir von unseren Lesern gerne wissen, welche Bedeutung diese besonderen Feiertage für sie haben, wie sie die Tage verbringen und was sie darüber wissen. 266 Leser waren eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen, 100 machten mit.

"Was ist Ostern - kennen Sie die Passionsgeschichte?" wollten wir wissen. 89 Prozent haben mit "ja, natürlich" geantwortet, zehn Prozent kennen die Passionsgeschichte nicht so genau, und ein Prozent ist sich nicht sicher. 66 Prozent der Leser haben keine besonderen Rituale, mit denen sie die Tage ab Gründonnerstag begehen. Die anderen 34 Prozent allerdings schon. Da gibt es traditionell für die meisten von ihnen besonderes Essen: etwa den Spinat an Gründonnerstag - mal mit mal ohne Eier - und den Fisch an Karfreitag. Aber auch Eierfärben und Gottesdienste gehören dazu. Bei den Assoziationen, die der Begriff "Ostern" auslöst, liegt der Frühling weit vorne, aber natürlich denken dabei auch viele an die Auferstehungsgeschichte, den christlichen Ursprung der Osterfeiertage. Für viele der Leser ist der erste Gedanke der an innere Besinnung und Neubeginn.

Trotzdem der Begriff viele Assoziationen rund um den Glauben hervorruft, ist die Zahl der Menschen, die an den Feiertagen einen Gottesdienst besuchen, knapp in der Minderheit: 48 Prozent der Befragten. 49 Prozent gehen nicht zur Kirche, drei Prozent besuchen nur an Weihnachten einen Gottesdienst. Auf die Frage "Was bedeutet Ostern für Sie persönlich?" sind die Antworten sehr vielfältig. Eine große Rolle spielt die Familie, wichtig ist für viele auch die Ruhe, das Ausspannen und einfach mal Freizeit zu haben, eine friedvolle Zeit und Verbundenheit mit dem Glauben.

Doch nicht nur das gemeinsame Feiern und der Gottesdienst-Besuch gehören zu Ostern, es wird auch geschenkt. Die Eiersuche im Garten, oftmals auch öffentlich ausgerichtete Such-Veranstaltungen von Vereinen, das Osternest mit Süßigkeiten - das gehört für die meisten hier bei uns zu den schönsten Kindheitserinnerungen. Aber werden die Geschenke nicht immer größer? Der ein oder andere mag den Eindruck haben. Die befragten SZ-Leser allerdings antworten auf die Frage, ob sie selbst große Geschenke zu Ostern verteilen, mit einem klaren "Nein" - 76 Prozent, nur acht Prozent schenken etwas Großes, 16 Prozent kleine, aber dafür viele Präsente. Und was halten die befragten Menschen in St. Wendel davon, dass viele Menschen Ostern mittlerweile in Sachen Geschenke zu einem zweiten Weihnachten machen? 43 Prozent finden das unmöglich, völlig in Ordnung findet das nur ein Prozent und die restlichen 56 Prozent sagen: Soll jeder machen, wie er will. Ganz genau: Soll jeder die Ostertage begehen, wie er möchte - die Menschen im Kreis jedenfalls werden als Fazit der Umfrage den Frühling im Kreise der Familie genießen, sich besinnliche Stunden gönnen, sich ihres Glaubens bewusst werden und die freien Tage feiern. In diesem Sinne: Frohe Ostern.

Wer beim SZ-Umfrage-Center mitmachen will, muss sich nur einmalig registrieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden mit Punkten belohnt, die in Einkaufsgutscheine umgewandelt werden können.

www.sz-umfrage.de