Ehefrau in Krise trifft Ratgeberautor

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Der deutsche Film „Gleißendes Glück“ ist jetzt auf DVD erschienen

(him) Was will uns dieser Film sagen? Das wird sich so mancher Zeitgenosse fragen, nachdem er sich "Gleißendes Glück" angeschaut hat. Der Film, der gerade auf DVD erschienen ist, ist irgendetwas zwischen hochtrabend und langweilig und wird eindeutig getragen von zwei herausragenden Schauspielern.

Zum Inhalt: Wo ist nur das Glück geblieben? In jeder ihrer schlaflosen Vorstadtnächte stellt sich Helene Brindel (Martina Gedeck) die gleiche Frage. Gefangen in der scheiternden Ehe mit ihrem Mann Christoph (Johannes Krisch), scheint selbst ihr geheimer Komplize Gott sie verlassen zu haben. Bis sie im Radio den Ratgeberautoren Eduard E. Gluck (Ulrich Tukur) hört, der Helene mit seiner kurzweiligen Theorie über das Glück fasziniert. Am nächsten Tag liest sie sein Buch, schreibt ihm einen Brief und besucht ihn schließlich bei einem seiner Vorträge. Dem ersten Treffen folgt ein Abendessen und schnell fühlen sich die zwei sehr unterschiedlichen Menschen zueinander hingezogen. Doch hinter seiner humorigen Fassade kämpft Gluck mit seinen eigenen Dämonen - und die Begegnung mit Helene macht ihm das auf drastische Weise bewusst. Trotzdem keimt Hoffnung auf, denn ganz entfernt erblicken beide den Schimmer eines gleißenden Glücks.

Wer jetzt Lust auf "Gleißendes Glück" bekommen hat, sollte heute, 11 Uhr, in der SZ-Redaktion, Tel. (0 68 51) 9 39 69 55, anrufen. Der jeweils dritte Anrufer gewinnt den Film.

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