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Drei Vereine schlagen jetzt gemeinsam auf

Drei Vereine schlagen jetzt gemeinsam auf

Die Tennisclubs aus St. Wendel, Marpingen und Alsweiler bündeln ihre Kräfte. Ziel ist, „die“ Anlaufstation für Tennis im Nordsaarland zu werden.

Aus drei mach' eins: Ab dieser Saison gehen die Tennisclubs aus St. Wendel, Marpingen und Alsweiler im Aktivenbereich als gemeinsame Spielgemeinschaft WMA Nordsaar ans Netz. In der Führungsetage bilden die Vereinschefs Joachim Meier (St. Wendel), Martin Backes (Marpingen) und Werner Rauber aus Alsweiler einen SG-Ausschuss. Mit der Fusion wollen die drei Vereine längerfristig eine sportliche Zukunft auf höherem Leistungsniveau sicherstellen. Ziel ist, Stützpunkt und Anlaufstation für den Tennissport im nördlichen Saarland zu werden.

"Gemeinsam wollen wir im Nordsaarkreis einen Schwerpunkt bilden. Kein Verein ist in der Lage, das künftig noch alleine zu schaffen. Mit der Bündelung der Kräfte aus drei Vereinen können wir effektiver neue sportliche Ziele angehen", erklärte Markus Ertz, Vorstand Sport beim TC St. Wendel, bei der Projektvorstellung im Marpinger Clubheim.

Innerhalb von drei Monaten haben die Vereinsverantwortlichen den Kooperationsschritt im Aktivenbereich vollzogen, die Jugendabteilungen laufen wie bisher in den Heimatvereinen weiter. "Heutzutage kann man sich keine Konkurrenz-Situationen mehr schaffen" stellt Ertz fest. Maßgeblich war Trainer Pavel Miksovsky an dem Zusammenschluss der Vereine beteiligt. "Er war der eigentliche Motor, dass die Kooperation zustande gekommen ist", berichtet der Alsweiler Vereinschef Werner Rauber. Trainer Miksovsky hat während der vergangenen Jahre nachhaltig den Tennisnachwuchs in den Vereinen gefördert und gezielt mit den Spielern auf einen gewissen Leistungsstandard hingearbeitet. "Den leistungsorientierten Spielern aus der Region wollen wir mit der Fusion nun eine Plattform auf entsprechendem Niveau bieten - und den Anreiz, mit der Mannschaft in einer hohen Liga zu spielen", blickt Ertz nach vorne.

Durch den Zusammenschluss, ergänzt Ertz, hätten sich ganz neue Synergie-Effekte ergeben und die Infrastruktur und Trainingsmöglichkeiten sich ganz erheblich verbessert. 17 Freiplätze und zwei Hallen stehen der SG für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung. "Die Spiele werden auf die drei Vereinsanlagen in Alsweiler, Marpingen und St. Wendel verteilt", so Helmut Wegmann, Sportwart des TC Alsweiler. Dies solle nicht zuletzt auch der Identifikation mit der Spielgemeinschaft dienen.

In der Herren-Saarlandliga geht die SG WMA Nordsaar mit zahlreichen Talenten an den Start. Darunter auch der 18-jährige Saarlandmeister Simon Junk. "Das Team hat ein Durchschnittsalter von 18 Jahren, da ist viel Potenzial für die Zukunft vorhanden", meint Ertz. Des Weiteren sorgen ein Team in der Verbandsliga und in der A-Klasse für einen soliden Unterbau. "Im männlichen und im weiblichen Bereich sind wir gut aufgestellt", freut sich Martin Backes, der Vorsitzende des TC Marpingen. Die erste Damenmannschaft, die wie das Herren-Saarlandligateam von Miksovsky trainiert wird, tritt in der überregionalen Oberliga an. Außerdem hat die SG eine Mannschaft für die Verbandsliga und in der B-Klasse gemeldet.

Zum Thema:

Die Spielpläne der SG: Spielplan der Männer in der Saarlandliga: 7. Mai in Marpingen gegen den TuS Hülzweiler (ab 9 Uhr). 14. Mai beim TuS Neunkirchen. 21. Mai bei der SG Riegelsberg/Püttlingen. 28. Mai in Alsweiler gegen TF Oppen (9 Uhr). 11. Juni beim TC Rotenbühl II. 15. Juni in St. Wendel gegen STC Saarlouis (9 Uhr). Spielplan der Oberliga-Damen: 30. April beim TC Kaiserslautern. 7. Mai bei BASF Ludwigshafen II. 14. Mai in St. Wendel gegen HTC Bad Neuenahr (9 Uhr). 21. Mai beim TSC Mainz II. 28. Mai in Marpingen gegen den TC Andernach (10 Uhr). 11. Juni bei der TVGG Igel. 25. Juni in St. Wendel gegen den TC Oppau (9 Uhr).