Dr. Walter-Bruch-Schule in St. Wendel stellt die Erzieherausbildung vor

Infoabende : Erzieher werden oder die Fachhochschulreife erlangen

Die St. Wendeler Dr. Walter-Bruch-Schule bietet zwei Informationsabende in dieser Woche an.

(red) An der Dr.-Walter-Bruch-Schule in St. Wendel gibt es zahlreiche Ausbildungs- und Abschlussmöglichkeiten. In dieser Woche stehen gleich zwei Informationsabende auf dem Programm zum einen zur Erzieherausbildung und zum anderen zur Fachhochschulreife.

Los geht es am Dienstag, 19. März, um 18 Uhr am sozialpflegerischen Standort in der Wendalinusstraße 26 mit dem Informationsabend zur Erzieherausbildung . Wie die Schule weiter mitteilt, besteht die vierjährige Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik aus folgenden Teilen: Im ersten Jahr bietet ein Vorpraktikum neben der Vermittlung der ersten Grundkenntnisse auch einen praktischen Einblick in das spätere Berufsleben. In den folgenden zwei Jahren werden die fachtheoretischen Kenntnisse in der Akademie für Erzieher  vertieft und in Praktika angewendet. Neben allgemeinbildendem Unterricht zeichnet sich diese Schulform vor allem durch den Unterricht in Lernfeldern aus, in denen sozialpädagogische Inhalte vermitteln werden.

Besonders erwähnenswert ist, dass mit dem Abschluss des dritten Jahres auch die allgemeine Fachhochschulreife einhergeht, die zum Studium an sämtlichen Fachhochschulen berechtigt. Das finale Jahr der Ausbildung umfasst ein Vollzeit-Berufspraktikum, an dessen Ende die Abschlussprüfung zum staatlich anerkannten Erzieher steht.

Für jene, die sich fragen, wie es nach der Mittleren Reife weitergehen soll, gibt es am Mittwoch, 20. März, um 18 Uhr am technisch-gewerblichen Standort (Werschweilerstraße 41) einen Infoabend. Die Dr.-Walter-Bruch-Schule in St. Wendel bietet nach eigener Auskunft die Möglichkeit, in zwei Jahren die Fachhochschulreife in den Fachrichtungen Ingenieurwesen, Gesundheit und Soziales oder Wirtschaft zu erwerben.

Besonderes Merkmal dieser Schulform ist die enge Verzahnung zur Arbeitswelt in den berufsbezogenen Fächern der einzelnen Bereiche. Darüber hinaus leisten die Fachoberschüler in der elften Klasse an zwei bis drei Tagen in der Woche ein Betriebspraktikum ab, wo sie erste Einblicke in die Arbeitswelt bekommen.

Je nach Neigung können sich Interessenten für die Fachoberschule Ingenieurwesen (Fachrichtung Technik), Gesundheit und Soziales oder Wirtschaft (Fachrichtung Wirtschaft oder Wirtschafsinformatik) anmelden. Voraussetzung für die Zulassung ist der mittlere Bildungsabschluss beziehungsweise die Versetzung in Klassenstufe zehn eines allgemeinbildenden Gymnasiums sowie der Nachweis einer Praktikumsstelle für die elfte Klassenstufe.

Für Bewerber, die neben einem mittleren Bildungsabschluss eine abgeschlossene Ausbildung, ein zweijähriges Praktikum oder eine vierjährige hauptberufliche Tätigkeit jeweils im entsprechenden Berufsfeld haben, bestehe die Möglichkeit, sofort in die Klassenstufe zwölf einzutreten und nach einem Jahr die Fachhochschulreife zu erwerben.

Nach erfolgreichem Besuch der Fachoberschule erhalten die Schüler die Berechtigung zum Studium an allen Fachhochschulen in Deutschland, unabhängig von der in der Schule gewählten Fachrichtung.

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