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Dorobek nicht mehr Trainer in Hoof-Osterbrücken

Dorobek nicht mehr Trainer in Hoof-Osterbrücken

Christian Dorobek ist seit Dienstag nicht mehr Spielertrainer bei Fußball-Bezirksligist SG Hoof-Osterbrücken. Der 32-Jährige hatte beim Landesliga-Absteiger erst vor dieser Runde die Nachfolge von Torsten Loos angetreten.

Nur rund vier Monate war Christian Dorobek Spielertrainer beim Fußball-Bezirksligisten SG Hoof-Osterbrücken. Am Dienstag - und damit nur zwei Tage nach dem 3:2-Erfolg der SG gegen Dorobeks ehemaligen Club SF Güdesweiler - trennten sich die Wege des 32-Jährigen und des Vereins. Dorobek hatte in Hoof-Osterbrücken im Sommer die Nachfolge des langjährigen Spielertrainers Torsten Loos angetreten. "Die Trennung von Christian erfolgte in beiderseitigem Einvernehmen. Mehr werden wir dazu nicht sagen, das haben wir so vereinbart", erklärt Frank Keller, einer der beiden Vorsitzenden der Spielgemeinschaft.

"Ich habe mich mit dem Vorstand zusammengesetzt, und es war mein Wunsch, den Vertrag aufzulösen", sagt Dorobek. "Es ist nichts Gravierendes vorgefallen, aber es hat einfach nicht so gepasst." SZ-Informationen zufolge strebt Dorobek in der Winterpause einen Wechsel als Spieler zu einem Saarlandligisten an. Dies bestätigte der 32-Jährige auf Nachfrage, ohne jedoch einen konkreten Verein nennen zu wollen.

Interimsmäßig hat bei Hoof-Osterbrücken nun ein Spieler-Trio die sportliche Verantwortung übernommen. Dabei handelt es sich um die beiden Mittelfeld-Akteure David Fuchs und Dominik Kern sowie um Verteidiger Christian Koch. Unterstützt wird das Trio vom ehemaligen SG-Abteilungsleiter Rainer Schneider. "Diese Lösung soll aber nur kurzfristig sein. Spätestens in der Winterpause wollen wir einen neuen Trainer präsentieren", sagt Keller.

Derzeit hinter den Erwartungen

Die SG Hoof-Osterbrücken ist in der Bezirksliga St. Wendel an diesem Sonntag um 14.30 Uhr beim Aufsteiger TSV Sotzweiler-Bergweiler zu Gast. Eine Woche danach kommt der Vorletzte, der SV Grügelborn, nach Hoof . Vor diesen Begegnungen liegt der Landesliga-Absteiger als Tabellenelfter mit 16 Zählern im hinteren Tabellen-Mittelfeld.

Vor der Runde hatte der Club eine Platzierung im vorderen Mittelfeld als Saisonziel ausgegeben. "Ich bin mir sicher, dass wir bis zum Saisonende zumindest noch auf einen einstelligen Tabellenplatz klettern werden. Die Mannschaft hat definitiv das Potenzial dazu", sagt Keller.