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Der Spitzenreiter ist eine Nummer zu groß

Der Spitzenreiter ist eine Nummer zu groß

Volleyball: Drittligist Bliesen unterliegt in Karlsruhe mit 1:3. Weber und Merkel angeschlagen.

Die erhoffte Überraschung ist ausgeblieben. Die Volleyballer des TV Bliesen hat am Samstagabend in der 3. Liga Süd bei Spitzenreiter SSC Karlsruhe mit 1:3 (13:25, 25:23, 22:25, 21:25) den Kürzeren gezogen. "Den ersten Satz haben wir komplett verschlafen. Danach haben wir aber gut mitgehalten. Insgesamt war die Leistung in Ordnung", analysierte TV-Trainer Gerd Rauch die Niederlage.

Mit entscheidend dafür, dass sein Team einen Punktgewinn beim Ligaprimus verpasste, war für den 50-Jährigen die Tatsache, dass zwei seiner Leistungsträger angeschlagen in die Partie gegangen waren. Ex-Bundesliga-Spieler Tom Weber und der in den vergangenen Partien bärenstarke Angreifer Tobias Merkel hatten Erkältungen. Sie standen zwar auf dem Feld, konnten aber nicht ihre gewohnte Leistung abrufen. "Ein Gegner wie Karlsruhe ist dann in der Lage, so etwas gnadenlos auszunutzen", sagte Rauch.

Bliesen bleibt damit vier Spieltage vor dem Saisonende weiter Tabellenvorletzter. Trotzdem ist Rauch optimistisch, dass sein Team den Ligaverbleib schafft - auch weil der TV in den letzten Begegnungen noch drei Mal zu Hause antritt. Am kommenden Samstag gastiert der Tabellenfünfte SG Rodheim um 20 Uhr im St. Wendeler Sportzentrum.

Die weiteren Heimspiele sind gegen den punktgleichen Tabellen-Drittletzten VfB Friedrichshafen II (11. März) und zwei Wochen später gegen Aufsteiger TV Radolfzell. "Das sind alles Gegner, die wir in Normalform schlagen können", findet Rauch. Der Übungsleiter setzt dabei auch auf die Unterstützung der Zuschauer. "Je mehr Leute uns in diesen wichtigen Begegnungen anfeuern, desto besser."

Eine positive Nachricht gab es für Bliesen aus der 2. Liga. Dort verbesserte der SV Fellbach durch einen 3:0-Sieg gegen VYS Friedrichshafen seine Ausgangslage im Kampf um den Klassenverbleib. Bleibt Fellbach Zweitligist, gibt es in der 3. Liga Süd nur einen Absteiger.