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Der Garten soll ein Raum der Begegnung werden

Der Garten soll ein Raum der Begegnung werden

Im Zuge der 50-Jahr-Feier von Globus entstand die Idee, Gemeinschaftsgärten einzurichten. Für den in St. Wendel war jetzt Spatenstich. Engagieren werden sich Mitarbeiter und auch weitere Partner.

Mit Eifer pflanzen behinderte Menschen in einem Hochbeet Salat, angeleitet von ihren Betreuern. Schüler beobachten die ein- und ausfliegenden Insekten am Bienenhaus. Andere erspüren ohne Schuhe und Strümpfe die unterschiedlichen Bodenbeläge des Barfußpfades. Globus-Mitarbeiter sitzen auf einer Bank in der Sonne und genießen ihre Mittagspause an der frischen Luft.

So oder so ähnlich könnte es schon im kommenden Sommer im Globus-Gemeinschaftsgarten in St. Wendel aussehen. Noch aber ist es nicht soweit. Jetzt war Spatenstich für den etwa 850 Quadratmeter großen Garten vor den Toren des Marktes in Höhe der ehemaligen Fläche einer Autovermietung. Die Idee für die Gemeinschaftsgärten kam im Rahmen der 50-Jahr-Feier von Globus im vergangenen Jahr auf, erklärte der St. Wendeler Marktleiter Andreas Winckler. Jeder Globus-Markt verwirkliche einen solchen Markt unter dem Gedanken "Globus verbindet". Diese Gärten sollen entstehen im Zusammenspiel mit Mitarbeitern und verschiedenen Partnern.

Von Hochbeet bis Bücherhotel

In St. Wendel sind etwa 30 Mitarbeiter engagiert, sie kommen nicht nur aus dem Einkaufsmarkt, sondern auch vom Baumarkt, dem Elektrofachmarkt und der Globus-Koordination. Als Partner konnte Globus St. Wendel die Lebenshilfe, die Stiftung Hospital und die Walter-Bruch-Schule gewinnen. Diese Partner werden mit ihren Gruppen im Garten arbeiten und diesen pflegen. Darüber hinaus können aber auch Schulklassen und Vereine nach Anmeldung den Garten nutzen. "Hier sollen Begegnungen stattfinden, der Garten soll leben", so Winckler.

Im Garten wird es einen Barfußpfad geben, eine Kräuterschnecke wird gebaut, ein Hochbeet ist geplant. Bienen sollen Honig sammeln, ein "Bücherhotel" zum Lesen anregen. Einen Grillplatz wird es geben, ein Sonnensegel wird Schatten spenden. Gebaut wird dies alles in Eigenleistung der Mitarbeiter. "Der Garten kann nur leben, wenn er auch genutzt wird. Das wünschen wir uns auch für die Zukunft", unterstrich Graciela Bruch, die im Projektteam Gemeinschaftsgarten engagiert ist. Dann schritten Ehrengäste und Mitarbeiter zum offiziellen Spatenstich.