Das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken

Bubach-Calmesweiler. Der Historiker Johannes Naumann aus Thalexweiler hält am Mittwoch, 27. Oktober, 19.30 Uhr, im Kultursaal von Schloss Buseck in Bubach-Calmesweiler den heimatgeschichtlichen Vortrag "Die Herrschaft Eppelborn und das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken". In diesem Jahr wird mit einer großen Ausstellung das 600-jährige Bestehen des Hauses Pfalz-Zweibrücken gefeiert

Bubach-Calmesweiler. Der Historiker Johannes Naumann aus Thalexweiler hält am Mittwoch, 27. Oktober, 19.30 Uhr, im Kultursaal von Schloss Buseck in Bubach-Calmesweiler den heimatgeschichtlichen Vortrag "Die Herrschaft Eppelborn und das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken". In diesem Jahr wird mit einer großen Ausstellung das 600-jährige Bestehen des Hauses Pfalz-Zweibrücken gefeiert. Diese Wittelsbacher Linie konnte im 18. Jahrhundert die beiden reichen Hauptlinien der Wittelsbacher, nämlich die Kurpfalz und das Herzogtum Bayern, erben. Auch in der Geschichte des mittleren Saarlandes spielt das Herzogtum eine kurze, aber interessante Rolle. Das ehemals lothringische, ab 1766 dann französische Oberamt Schaumburg mitsamt der Herrschaft Eppelborn kam durch einen Grenzregulierungsvertrag 1786/87 zu Pfalz-Zweibrücken. Bereits wenige Jahre später, 1793/94, änderten sich die Verhältnisse durch die Französische Revolution grundlegend. Umso erstaunlicher ist die Flut an Akten mit Informationen zum Alltagsleben der Untertanen, die in den Archiven in Saarbrücken, Saarlouis, Koblenz, München und Speyer erhalten sind. Sie legen von der grundlegenden Neuerung der Verwaltung unter dem Zweibrücker Oberamtmann Moser ein beredtes Zeugnis ab. Erstaunlich ist aber auch der Konflikt, der zwischen den Freiherren von Buseck und dem neuen Landesherren über adelige Vorrechte entbrannte. Der Eintritt zu dem Vortrag beträgt drei Euro. red