Cusanus und seine Beziehungen zu St. Wendel

St. Wendel. In dem Buch "Cusanus und seine Beziehungen zu St. Wendel" hat Werner Martin (Foto: privat) aus St. Wendel das Ergebnis seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Philosophen und Theologen publiziert. Er behandelt das Leben von Nikolaus Cusanus von dessen Herkunft bis kurz vor den Zeitpunkt, an dem er die Pfarrkirche St. Wendel als Pfründe erhält

St. Wendel. In dem Buch "Cusanus und seine Beziehungen zu St. Wendel" hat Werner Martin (Foto: privat) aus St. Wendel das Ergebnis seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Philosophen und Theologen publiziert. Er behandelt das Leben von Nikolaus Cusanus von dessen Herkunft bis kurz vor den Zeitpunkt, an dem er die Pfarrkirche St. Wendel als Pfründe erhält. Werner Martin hinterfragt auch die dokumentierte Mitteilung aus der Geschichte des Bistums Brixen, welche besagt, Cusanus habe nach seiner Rückkehr aus Padua in St. Wendel Seelsorgedienst geleistet. Außerdem bringt er als Neuigkeit für die Cusanus-Forschung anhand von Belegen Anhaltspunkte für den Kontakt zwischen Cusanus und der politisch und literarisch-schöpferisch tätigen Gräfin Elisabeth von Lothringen. Dazu werden Anhaltspunkte aufgezeigt, nach denen Cusanus möglicherweise eine überlieferte Magdalenen-Predigt in St. Wendel gehalten hat.Das Hauptanliegen des Buches ist es, dem Leser zum einen die Beziehungen des Theologen zu St. Wendel zu erläutern. Zum anderen ist es ein Versuch, durch Aufzeigen neuer Belege und Fakten das Defizit der Forschung zur Beziehung des Cusanus zu St. Wendel zu verringern. Ein zweiter Teil soll im nächsten Jahr erscheinen. gtr

"Cusanus und seine Beziehungen zu St. Wendel", Teil I, 98 Seiten, 14,90 Euro, zu beziehen über den Buchhandel. ISBN 9 783 839 189238.

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