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Cusanus-Gymnasium St. Wendel bei Dechemax-Wettbewerb erforlgreich

St. Wendeler bei Wettbwerb erfolgreich : Papier geschöpft, Farbstoffe entwickelt

Team „LOEsuNg3126“ des Cusanus-Gymnasiums gehört zu den bundesweit besten Wettbewerbsteilnehmern.

„Alles Bioökonomie oder was? – Dasselbe in Grün“ – so lautete das Motto des jüngsten Dechemax-Schülerwettbewerbs. Zu den deutschlandweit besten Teilnehmern gehört auch ein Schüler-Team des St. Wendeler Cusanus-Gymnasiums.

Zum mittlerweile 20. Mal fand der bundesweite Schülerwettbewerb für Chemische Technik und Biotechnologie statt. Teilnehmen konnten alle Schüler der Klassen sieben bis elf im gesamten Bundesgebiet, welche sich zuvor in Teams von drei bis fünf Personen auf der Wettbewerbsseite registriert hatten, klärt ein Sprecher des Cusanus-Gymnasiums auf.

Der Wettbewerb stand passend zum Wissenschaftsjahr des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Thema „Bioökonomie“ und beschäftigte sich mit der Frage, wie durch neue innovative Ideen, der Sprung in eine nachhaltige Zukunft ohne die Nutzung von endlichen Ressourcen gelingen kann.

Die erste Wettbewerbsrunde begann am 14. November 2019 und endete am 9. Februar 2020. Die Aufgabe für die Teilnehmer bestand darin, jede Woche eine Reihe von Fragen zu einem bestimmten Themenfeld der Bioökonomie zu beantworten. Alle Teams, die mindestens sechs der acht Wochenaufgaben richtig beantworten konnten, qualifizierten sich für die zweite Wettbewerbsrunde.

Diese bestand aus einem praktischen Teil, bei dem die Schüler in Eigenarbeit eine Reihe von Versuchen starten und dokumentieren mussten. Unter anderem ging es darum, mit einem selbstgebauten Schöpfrahmen eigenes Recyclingpapier herzustellen und dieses auf seine Eigenschaften zu untersuchen. Ebenso galt es, in eigens dafür entwickelten Verfahren, natürliche Farbstoffe herzustellen und deren Eignung zu erproben. Der theoretische Teil bestand aus einer Reihe von Fragen zu den angewandten Verfahren der Papierherstellung. Der Abgabeschluss für die zweite Runde war der 8. April.

Von anfangs 2789 Teams qualifizierten sich 714 für diese zweite Runde wovon, trotz des damals geltenden Corona-Lockdowns, wiederum 353 Teams ihre Ergebnisse in Form einer mehrseitigen schriftlichen Dokumentation einreichten.

Nun wurden die deutschlandweit besten Teams der Klassenstufen bekanntgegeben. Namentlich benannt wurden lediglich die Bundessieger der jeweiligen Altersklasse, alle anderen gehören zur großen Gruppe der bundesweit besten Teilnehmer, darunter auch das Team „LOEsuNg3126“ des Cusanus-Gymnasiums, bestehend aus den Schülern Simon Litz, Kevin Schaadt und Tristan Keller, der damaligen Klassenstufe zehn.

Betreut wurden die Schüler von ihren MINT-Lehrern und dem Schulleiter Martin Wagner. Als Preis für ihre besondere Leistung erhielten die Teammitglieder neben Urkunden auch Buchpreise. Auf eine Siegerehrung mussten alle Teilnehmer coronabedingt verzichten.